Wie verkaufe ich kleine Unternehmen erfolgreich?

Wie verkaufe ich kleine Unternehmen erfolgreich?

Viele Unternehmen in Deutschland stehen vor großen Veränderungen. Steigende Kosten durch die Energiekrise, Lieferengpässe durch Krieg und Lockdowns in China, Fachkräftemangel, Wettbewerbssicherung, Nachfolgeproblematik … viele Gründe können dazu führen, über einen Verkauf seines Unternehmens nachzudenken. Dazu wird in den meisten Fällen ein digitaler Datenraum für die Verkaufsphase (Due Diligence) eingerichtet. Dieser Prozess beinhaltet die Überprüfung und Analyse von Unternehmensdokumenten und -daten, um sicherzustellen, dass alle relevanten Informationen vorliegen, um eine fundierte Entscheidung für künftige Investoren zu ermöglichen.

Insbesondere für kleine Unternehmen kann der Durchlauf einer Due Diligence jedoch eine Herausforderung darstellen, da sie möglicherweise nicht über die Ressourcen oder das Fachwissen verfügen, um den Prozess gründlich zu durchlaufen. Es ist jedoch wichtig, dass kleine Unternehmen diesen Prozess nicht vernachlässigen, da er wichtig ist, um sicherzustellen, dass die Investoren gut informiert sind und sich überzeugen können, keine unerwarteten Risiken einzugehen, wenn sie sich für eine Übernahme entscheiden. Letztlich entscheidet eine sorgfältige Verkaufsphase auch über einen angemessenen Verkaufspreis.

Hier sind einige Tipps, wie kleine Unternehmen am besten eine Due Diligence durchführen können:

  1. Definieren Sie klare Ziele: Bevor Sie mit der Due Diligence beginnen, sollten Sie klare Ziele definieren, was Sie erreichen möchten. Soll das Unternehmen mit der Betriebsstätte veräußert werden? Ist eine Übernahme der Mitarbeiter am Standort gewünscht? Werden Erfindungen (IP) gesondert abgerechnet? Welche Verkaufssumme wird als Verhandlungsbasis angesetzt und wie ist eine Zahlung der Kaufprämie gewünscht? Wie lange stehen die alten Geschäftsführer als Berater zur Seite? Indem Sie Ihre Ziele im Voraus definieren, können Sie sicherstellen, dass Sie alle relevanten Informationen sammeln und analysieren.
  2. Legen Sie in den digitalen Datenräumen alle relevanten Unterlagen ab: Denn eine gründliche Due Diligence erfordert die Überprüfung von Unterlagen wie betriebswirtschaftlichen Auswertungen (BWA) mindestens der letzten 10 Jahre, vertragliche Vereinbarungen und personalbezogenen Dokumenten (Arbeitsverträge, Provisionsvereinbarungen etc.).
  3. Holen Sie sich externe Hilfe: Wenn Sie nicht über das Fachwissen oder die Ressourcen verfügen, um die Due Diligence gründlich durchzuführen, sollten Sie in Betracht ziehen, externe Hilfe in Anspruch zu nehmen. Dies kann in Form von Beratung durch einen Rechtsanwalt oder einen Finanzberater erfolgen. Sie können auch einen Dienstleister beauftragen, der spezialisiert auf Due Diligence ist und Ihnen bei der Überprüfung von Unterlagen und der Analyse von Daten behilflich sein kann.
  4. Stellen Sie sicher, dass Sie die richtigen Leute einbeziehen: Um eine gründliche Due Diligence durchzuführen, müssen Sie sicherstellen, dass alle relevanten Mitarbeiter und Führungskräfte einbezogen werden. Dies beinhaltet das Einholen von Meinungen von Mitarbeitern, die direkt mit den betroffenen Geschäftsbereichen zu tun haben, sowie das Einholen von Meinungen von Führungskräften, die ein breiteres Verständnis der Geschäftsoperationen haben.
  5. Machen Sie sich mit den Risiken vertraut: Eine wichtige Komponente des Firmenverkaufs ist das Identifizieren von Risiken. Stellen Sie sicher, dass Sie alle möglichen Risiken gründlich untersuchen, einschließlich finanzieller Risiken, rechtlicher Risiken und operativer Risiken. Sie sollten auch Vorkehrungen treffen, um diese Risiken zu minimieren oder zu bewältigen, falls sie auftreten. Denn sonst wird Ihr Firmenverkauf schnell zum Fiasko, da falsche Angaben zur Regressforderungen Ihres Käufers führen.

Insgesamt ist die Due Diligence ein wichtiger Prozess, den kleine Unternehmen nicht vernachlässigen sollten, wenn sie sich für ein Firmenverkauf entscheiden. Durch das Definieren klarer Ziele, das Sammeln von relevanten Unterlagen, das Einholen externer Hilfe, das Einbeziehen der richtigen Leute und das Verstehen von Risiken können kleine Unternehmen den Prozess der Due Diligence erfolgreich durchlaufen und letztlich einen guten Verkaufspreis mit den vorher definierten Wünsche erzielen.

Red Flag Due Diligence: Die Suche nach dem Pferdefuß

Ein virtueller Datenraum (VDR) wie von dataroomX® gilt als eine der führenden Online-Plattformen, auf der Unternehmen sensible oder vertrauliche Dokumente im Zuge einer Due Diligence sicher speichern und austauschen. VDRs werden häufig in Branchen wie dem Finanz-, Immobilien- und Rechtswesen eingesetzt, um die Due Diligence bei Fusionen und Übernahmen, Finanzprüfungen und anderen komplexen Transaktionen zu erleichtern. Diese Plattformen bieten in der Regel erweiterte Sicherheitsfunktionen wie Verschlüsselung, Authentifizierung und Zugriffskontrollen, um sicherzustellen, dass nur autorisierte Benutzer auf die im Datenraum gespeicherten Informationen zugreifen können. Darüber hinaus bieten VDRs häufig Funktionen wie Dokumentenverfolgung, Verfallsdaten und Wasserzeichen, um Unternehmen bei der Verwaltung und Kontrolle der Verbreitung ihrer sensiblen Informationen zu unterstützen. 

Das M&A-Geschäft: Fusionen und Übernahmen

Virtuelle Data Rooms sind das zentrale Kollaborationstool bei Fusionen und Übernahmen (M&A – Mergers and Acquisitions). Dabei geht es meist um die Konsolidierung von Unternehmen oder Vermögenswerten durch verschiedene Arten von Finanztransaktionen. Zu diesen Transaktionen gehören Fusionen, bei denen sich zwei Unternehmen zusammenschließen, um eine neue Einheit zu bilden, Übernahmen, bei denen ein Unternehmen ein anderes kauft und dessen Eigentümer wird, sowie andere Formen der Umstrukturierung oder Reorganisation. Fusionen und Übernahmen sind eine gängige Strategie von Unternehmen, um ihre Geschäftstätigkeit zu erweitern, neue Märkte zu erschließen, ihren Wettbewerbsvorteil zu vergrößern oder ihre Leistung auf andere Weise zu verbessern. Der Erfolg von Fusionen und Übernahmen hängt häufig von Faktoren wie der Kompatibilität der beteiligten Unternehmen, der strategischen Eignung der zu konsolidierenden Vermögenswerte und der Fähigkeit des entstehenden Unternehmens ab, einen Wert für seine Aktionäre zu schaffen.

Den Pferdefuß beim M&A-Deal finden

Bei einer Due Diligence geht es buchstäblich darum, den Pferdefuß bei dem M&A-Geschäft zu identifizieren, also einen gravierender Fehler oder ein Mangel, der die Stärke oder Glaubwürdigkeit des Gegenübers hinterfragt. Es handelt sich dabei um eine Art Haken oder Falle, die dazu führen kann, dass die Übernahme oder Fusion platzt oder der Verkaufspreis nachverhandelt werden muss. Meistens sind es aber unvollständige oder falsche Informationen, logische Fehler oder unwahre Annahmen. Es ist daher wichtig, bei der Erstellung von Due Diligence-Datenräumen darauf zu achten, dass alle Informationen korrekt und vollständig sind und dass keine logischen Fehler oder unwahren Annahmen gemacht werden. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass der M&A-Deal erfolgreich verläuft.

Red flag Due Diligence

Bei der Due-Diligence-Prüfung mit roten Flaggen handelt es sich um eine Art von Untersuchung oder Analyse, die durchgeführt wird, um potenzielle Probleme oder rote Flaggen in einer Geschäftstransaktion zu identifizieren. Dazu kann eine Überprüfung der Finanzunterlagen des Unternehmens, des Managementteams, der Geschäftspraktiken und anderer Faktoren gehören, um festzustellen, ob es potenzielle Risiken oder Bedenken gibt. Ziel der Due-Diligence-Prüfung ist es, potenzielle Probleme zu erkennen und zu beseitigen, bevor sie sich zu größeren Problemen auswachsen, und den Entscheidungsträgern die Informationen an die Hand zu geben, die sie benötigen, um fundierte Entscheidungen zu treffen.

Ein guter M&A-Berater …

Ein guter M&A-Berater sollte ein umfassendes Verständnis des M&A-Prozesses haben, einschließlich der verschiedenen Schritte, die zum Abschluss einer Fusion oder Übernahme gehören. Er sollte auch über Fachwissen in einer Reihe von Bereichen verfügen, darunter Finanzen, Buchhaltung und strategische Planung. Darüber hinaus sollten sie über ausgezeichnete Kommunikationsfähigkeiten verfügen und in der Lage sein, effektiv mit Kunden und anderen Beteiligten zusammenzuarbeiten. Sie sollten auch in der Lage sein, komplexe Informationen zu verarbeiten und schnell fundierte Entscheidungen zu treffen. Schließlich sollten sie in der Lage sein, mit Drucksituationen umzugehen und auch unter Zeitdruck zu arbeiten.

Die Erfolgskriterien …

Es gibt verschiedene Gründe, warum eine Fusion oder Übernahme (M&A) als Erfolg angesehen werden kann. Dazu können gehören:

  1. Das fusionierte Unternehmen ist in der Lage, Synergien und Kosteneinsparungen zu erzielen, was zu höheren Gewinnen und höherem Unternehmenswert führt.
  2. Die Übernahme ermöglicht es dem Unternehmen, neue Märkte zu erschließen oder sein Produkt- oder Dienstleistungsangebot zu erweitern, was zu höheren Einnahmen und mehr Wachstum führt.
  3. Die Fusion führt komplementäre Stärken und Fähigkeiten zusammen, was zu einem wettbewerbsfähigeren und diversifizierteren Unternehmen führt.
  4. Die Übernahme ermöglicht es dem Unternehmen, wertvolle Vermögenswerte oder geistiges Eigentum zu erwerben, was ihm einen Wettbewerbsvorteil verschafft.
  5. Die Integration der beiden Unternehmen verläuft reibungslos und mit minimalen Unterbrechungen für Betrieb und Mitarbeiter.

Insgesamt ist eine erfolgreiche Fusions- und Übernahmetransaktion eine, die für das Unternehmen und seine Aktionäre einen Mehrwert schafft.

Wie managet man am besten die Cyber-Risiken in Unternehmen?

Cyber-Risiken stellen eine ernsthafte Bedrohung für Unternehmen dar. Sie können dazu führen, dass Unternehmen wichtige Daten verlieren, ihre Systeme ausfallen oder von Cyberkriminellen gehackt werden. Dies kann zu erheblichen finanziellen Verlusten und Schäden an der Reputation führen. Deshalb ist es wichtig, dass Unternehmen Maßnahmen ergreifen, um sich vor Cyber-Risiken zu schützen, wie zum Beispiel das regelmäßige Installieren von Sicherheitsupdates und das Verwenden von starken Passwörtern. Es ist auch sinnvoll, eine Cyberversicherung abzuschließen, um sich im Falle eines Angriffs finanziell abzusichern.

Wir haben die fünf wichtigsten Maßnahmen zusammengestellt, die Unternehmen ergreifen können, um Cyber-Risiken zu verwalten und zu minimieren. Hier sind einige mögliche Ansätze:

  1. Sicherheitsrichtlinien und -verfahren: Eine wichtige Maßnahme ist es, sicherheitsbezogene Richtlinien und Verfahren festzulegen, die alle Mitarbeiter befolgen müssen. Dazu gehören beispielsweise Verfahren zum Schutz von Passwörtern, zur Verwendung von Antivirus-Software und zur Einhaltung von Sicherheitsstandards bei der Verarbeitung von sensiblen Daten.
  2. Schulung und Awareness: Es ist wichtig, dass alle Mitarbeiter über die wichtigsten Aspekte von Cybersicherheit informiert sind und wissen, wie sie sich schützen können. Dazu gehört auch das Bewusstsein dafür, wie sie sich vor Phishing-Angriffen und anderen Bedrohungen schützen können.
  3. Technische Schutzmaßnahmen: Unternehmen können auch technische Schutzmaßnahmen ergreifen, um ihre Netzwerke und Systeme zu schützen. Dazu gehören beispielsweise Firewalls, Intrusion Detection Systems (IDS) und Virtual Private Networks (VPNs).
  4. Risikomanagement: Ein wichtiger Bestandteil der Verwaltung von Cyber-Risiken ist das regelmäßige Überwachen und Bewerten von Risiken und das Ergreifen von Maßnahmen, um diese Risiken zu minimieren. Dazu gehört auch das regelmäßige Testen von Sicherheitsmaßnahmen, um sicherzustellen, dass sie wirksam sind.
  5. Krisenmanagement: Es ist wichtig, einen Plan zu haben, um im Falle eines Cyberangriffs oder eines anderen Notfalls schnell und effektiv reagieren zu können. Dazu gehört auch das Vorhaben von regelmäßigen Übungen und Tests, um das Krisenmanagement-Team auf mögliche Notfälle vorzubereiten.

Auch die Allianz für Cybersicherheit hat ein Handbuch für die Unternehmensleitung zum Management von Cyber-Risiken herausgegeben. Wichtiger Tenor: Cyber-Sicherheit ist Chefsache! Sichere Digitalisierung gelingt nur, wenn die Unternehmensleitung ein Grundverständnis für die Risiken im Bereich Informationssicherheit entwickelt. Nur so kann der Vorstand von Cyber-Vorfällen informiert werden und über die Validität von IT-Sicherheitsstrategien entscheiden.

Das Handbuch richtet sich an die Unternehmensleitung. Es bietet einen Überblick sowie Handlungsempfehlungen zum Umgang und der Bewertung von Cyber-Risiken. Es basiert auf dem „Cyber Risk Oversight Handbook“, das von der US-amerikanischen Internet Security Alliance (ISA) im Auftrag der National Association of Corporate Directors (NACD) entwickelt wurde. In Workshops und in enger Zusammenarbeit von Expertinnen und Experten aus der Wirtschaft, IT-Sicherheitsforschung und Staat wurde das Handbuch in der vorliegenden, aktualisierten Version ins Deutsche übertragen und an deutsche bzw. europäische Rahmenbedingungen angepasst.

Darin werden sechs grundlegende Prinzipien formuliert, die Vorstände sowie Aufsichtsrätinnen und Aufsichtsräte bei der Betrachtung von Cyber-Risiken unterstützen:

  1. Prinzip
    Cyber-Sicherheit nicht nur als IT-Thema, sondern als Baustein des unternehmensweiten Risikomanagements verstehen.
  2. Prinzip
    Rechtliche Auswirkungen von Cyber-Risiken verstehen und genau untersuchen.
  3. Prinzip
    Zugang zu Cyber-Sicherheitsexpertise sowie regelmäßigen Austausch sicherstellen.
  4. Prinzip
    Umsetzung geeigneter Rahmenbedingungen sowie Ressourcen für das Cyber-Risikomanagement sicherstellen.
  5. Prinzip
    Risikoanalyse erstellen sowie Definition von Risikobereitschaft in Abhängigkeit von Geschäftszielen und -strategien formulieren.

Unter dieser Seite können passende Erklärvideos angeschaut werden. Einen Onepager, mit allen Infos kompakt auf einer Seite, steht hier zum Download bereit.

Warum sich ein digitaler Datenraum bei einer Due Diligence lohnt

Immer mehr Due Diligences finden in einem digitalen Datenraum statt. Due Diligence ist der Fachbegriff für die gründlichen Recherche und Überprüfung von Informationen über ein Unternehmen oder eine Organisation, bevor eine Investitions- oder Geschäftsentscheidung getroffen wird. Dabei werden in der Regel die Finanzunterlagen des Unternehmens, Verträge und andere relevante Dokumente geprüft, um sicherzustellen, dass alles in Ordnung ist und keine versteckten Risiken oder Verbindlichkeiten bestehen. Die Due-Diligence-Prüfung wird in der Regel von einem Expertenteam durchgeführt, zu dem Wirtschaftsprüfer, Rechtsanwälte und andere Fachleute mit einschlägigem Know-how gehören können. Ziel der Due-Diligence-Prüfung ist es, die Interessen der Person oder Organisation, die die Untersuchung durchführt, zu schützen, indem sie ihnen so viele Informationen wie möglich über das betreffende Unternehmen oder die Organisation zur Verfügung stellt.

Abgrenzung der Fachbegriffe M&A und Due Diligence

Fusionen und Übernahmen (M&A) beziehen sich auf den Prozess des Kaufs, Verkaufs oder der Zusammenlegung verschiedener Unternehmen oder Vermögenswerte. Die Due-Diligence-Prüfung ist ein wichtiger Teil des M&A-Prozesses, da sie eine gründliche Recherche und Überprüfung der Informationen über ein Unternehmen oder eine Organisation beinhaltet, bevor eine Investitions- oder Geschäftsentscheidung getroffen wird. Mit anderen Worten: Die Due-Diligence-Prüfung ist ein entscheidender Bestandteil des M&A-Prozesses, der dazu beiträgt, dass die Transaktion solide und im besten Interesse aller beteiligten Parteien ist. Während sich M&A auf den gesamten Prozess des Kaufs, Verkaufs oder Zusammenschlusses von Unternehmen bezieht, zielt die Due Diligence speziell auf die Nachforschungen und Überprüfungen ab, die vor Abschluss der Transaktion stattfinden.

Besonders geschützte Dateien in Datenräumen

Ein digitaler oder virtueller Data Room, auch VDR abgekürzt, ist eine Online-Plattform, die es Unternehmen ermöglicht, diese sensible Informationen sicher zu speichern und mit externen Parteien zu teilen. Ein normaler Datenraum hingegen ist ein physischer Raum, in dem Informationen gespeichert werden und auf den autorisierte Personen zugreifen können. Beide Arten von Datenräumen dienen einem ähnlichen Zweck, aber es gibt einige wichtige Unterschiede zwischen den beiden.

Vorteile von Datenräumen

Einer der Hauptvorteile eines virtuellen Datenraums besteht darin, dass er einen einfachen und sicheren Zugriff auf Informationen von jedem Ort mit Internetanschluss ermöglicht. Dies kann besonders für Unternehmen nützlich sein, die große Mengen an Informationen mit externen Parteien teilen müssen, z. B. mit potenziellen Investoren oder Übernahmezielen. Ein virtueller Datenraum bietet in der Regel auch eine Reihe von Sicherheitsfunktionen wie Verschlüsselung, Benutzerauthentifizierung und Zugangskontrollen, um sensible Informationen zu schützen.

Der Vorteil eines digitalen Datenraums ist, dass er preiswerter ist als ein normaler Datenraum, insbesondere wenn eine große Menge an Informationen gespeichert werden muss. Für manche Menschen kann es allerdings schwierig sein, einen Online-Datenraum zu nutzen, vor allem wenn sie mit der Technologie oder Online-Plattformen nicht vertraut sind.

Insgesamt hängt die Entscheidung, ob man einen virtuellen Datenraum oder einen normalen Datenraum nutzt, von den spezifischen Bedürfnissen und Präferenzen ab. Die Vorteile auf einen Blick:

  1. Bequemlichkeit und Zugänglichkeit: Ein virtueller Datenraum ermöglicht autorisierten Benutzern den Zugriff auf Informationen von jedem beliebigen Ort mit Internetanschluss. Dies kann besonders für Unternehmen nützlich sein, die große Mengen an Informationen mit externen Parteien austauschen müssen, z. B. mit potenziellen Investoren oder Übernahmezielen.
  2. Erhöhte Sicherheit: Ein virtueller Datenraum bietet in der Regel eine Reihe von Sicherheitsfunktionen wie Verschlüsselung, Benutzerauthentifizierung und Zugangskontrollen, um sensible Informationen zu schützen. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass nur befugte Personen Zugang zu den Informationen im VDR haben und dass diese vertraulich behandelt werden.
  3. Verbesserte Zusammenarbeit: Ein virtueller Datenraum ermöglicht es mehreren Benutzern, in Echtzeit auf dieselben Informationen zuzugreifen und gemeinsam daran zu arbeiten. Dies kann für Teams, die gemeinsam an einem Projekt oder einer Transaktion arbeiten müssen, sehr nützlich sein, da so jeder Zugriff auf die aktuellsten Informationen hat.
  4. Rationalisierte Prozesse: Die Nutzung eines virtuellen Datenraums kann dazu beitragen, verschiedene Prozesse zu rationalisieren und zu automatisieren, z. B. die Überprüfung und Genehmigung von Dokumenten. Dadurch kann Zeit gespart und das Fehlerrisiko verringert werden, was die Verwaltung komplexer Transaktionen erleichtert und effizienter macht.

Insgesamt bietet die Nutzung eines virtuellen Datenraums eine Reihe von Vorteilen für Unternehmen, die sensible Informationen sicher speichern und mit externen Parteien austauschen müssen.

5 Tipps zur Vermeidung einer Firmeninsolvenz

Eine Unternehmensinsolvenz bezeichnet eine Situation, in der ein Unternehmen nicht in der Lage ist, seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen und daher seine Schulden bei Fälligkeit nicht begleichen kann. Dies kann aus einer Vielzahl von Gründen geschehen, z. B. Umsatzrückgang, unerwartete Ausgaben, übermäßige Verschuldung oder auch Missmanagement. Wenn ein Unternehmen zahlungsunfähig ist, kann es nicht in der Lage sein, seine Gläubiger zu bezahlen, was zu einer finanziellen Notlage und möglicherweise sogar zum Konkurs führen kann.

Wie vermeide ich eine Firmeninsolvenz?

Um eine Insolvenz zu vermeiden, ist es wichtig, dass ein Unternehmen seine Finanzen sorgfältig verwaltet und Maßnahmen ergreift, um eventuell auftretende Probleme zu lösen. Dazu können Kostensenkungen, die Verbesserung des Cashflows und gegebenenfalls die Suche nach zusätzlichen Finanzierungsmöglichkeiten gehören.

Wir haben die fünf wichtigsten Tipps zusammengestellt, um einer Unternehmensinsolvenz entgegenzuwirken:

  1. Ermittlung und Beseitigung der Ursachen für die Insolvenz, z. B. Missmanagement, Überschuldung oder Umsatzrückgang.
  2. Ausarbeitung eines Plans zur Umstrukturierung der Schulden des Unternehmens und zur Senkung der Kosten, z. B. durch Verhandlungen mit den Gläubigern über niedrigere Zinssätze oder längere Rückzahlungsfristen.
  3. Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung des Cashflows, z. B. durch Steigerung des Umsatzes, Senkung der Ausgaben oder den Verkauf von nicht betriebsnotwendigen Vermögenswerten.
  4. Suche nach zusätzlicher Finanzierung, z. B. durch Kredite oder Investitionen, um dem Unternehmen zu helfen, seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen und den Betrieb aufrechtzuerhalten.
  5. Gegebenenfalls Beantragung von Konkursschutz, um dem Unternehmen Zeit zu geben, seine Schulden umzustrukturieren und seinen Betrieb zu reorganisieren.

Insgesamt liegt der Schlüssel zur Bewältigung einer Unternehmensinsolvenz darin, schnell und entschlossen zu handeln, um die zugrunde liegenden Probleme anzugehen und einen Plan zur Wiederherstellung der finanziellen Gesundheit des Unternehmens umzusetzen. Es ist wichtig, eng mit Gläubigern, Investoren und anderen Beteiligten zusammenzuarbeiten, um Lösungen zu finden, die für alle Beteiligten fair und machbar sind.

M&A-Berater können helfen

Ein M&A-Berater (Mergers & Acquisitions) kann in manchen Fällen bei der Bewältigung einer Insolvenz helfen. Dies hängt jedoch davon ab, welche Art von Unterstützung das Unternehmen benötigt und ob der M&A-Berater über die erforderlichen Fähigkeiten und Ressourcen verfügt, um diese Unterstützung bereitzustellen.

In einigen Fällen könnte ein M&A-Berater beispielsweise bei der Suche nach potenziellen Investoren oder Käufern für das Unternehmen helfen, um die Finanzierung während der Insolvenz sicherzustellen. Er könnte auch bei der Verhandlung von Restrukturierungsvereinbarungen oder bei der Erstellung von Sanierungsplänen unterstützen, um das Unternehmen wieder auf Kurs zu bringen.

Erfahrene Insolvenzverwalter finden

Wenn ein Unternehmen in einer Insolvenz steckt, ist es jedoch wichtig zu beachten, dass es in der Regel auch andere Fachleute gibt, die bei der Bewältigung der Insolvenz unterstützen können, wie beispielsweise Insolvenzverwalter oder Anwälte. Es empfiehlt sich daher, sich umfassend über die verfügbaren Optionen zu informieren und gegebenenfalls mehrere Fachleute hinzuzuziehen, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

5 Schritte für eine erfolgreiche Unternehmensgründung mit Due-Diligence-Datenräumen

Warum sind Due-Diligence-Datenräume wichtig für Unternehmensgründungen? Diese Frage wird uns oft gestellt. Due Diligence ist heute mehr denn je eine wichtige Voraussetzung für jede erfolgreiche Unternehmensgründung. Denn nur mit der richtigen Analyse der Daten und Fakten können Gründerinnen und Gründer sicherstellen, dass ihr Start-up langfristig erfolgreich ist. Ein wichtiger Aspekt bei der Due Diligence ist die Identifikation des richtigen Datenraum-Anbieters. Denn diese können dazu beitragen, dass ein Unternehmen von Anfang an auf dem richtigen Weg ist.

Welche Strategie hat das Start-up

Der Einsatz professioneller Datenräume zeigt potenziellen Investoren sofort an: Auch wenn es Unternehmensgründer sind, sie arbeiten von Anfang an professionell. Hier verhält es sich wie bei einem Bewerbungsschreiben. Chronologisch aufgesetzt, alle Dokumente vorliegend, keine Fragen offen. Investoren erkennen, dass das Start-up sich perfekt darstellen will und von Stunde 1 sich als Marke positioniert. Mit den Datenraum-Funktionen wie FAQ oder Fragen & Antworten können Gründer schneller reagieren und effektiver agieren. Im Datenraum sollte die richtige Strategie für das Start-up dargelegt und dargestellt werden, wer Zielgruppe ist und worauf es bei ihrer Arbeit ankommt und wie das Start-up langfristig erfolgreich sein will.

Risiken identifizieren

Due-Diligence-Datenräume ermöglichen eine gründliche Untersuchung durch die potenziellen Investoren. Schnell können die Risiken identifiziert werden. Unerlässlich ist daher, dass alle wesentlichen und wichtigen Informationen zur Verfügung stehen. Digitale Datenräume erleichtern zudem die Kommunikation zwischen den Beteiligten. So wird die Qualität der Unternehmensgründung und des Beteiligungsprozesses wesentlich verbessert. Daher sind Due-Diligence-Datenräumeein wichtiger Bestandteil der Unternehmensgründung.

Datenräume früh einrichten

Durch die Erstellung von Due Diligence Datenräumen können Gründer viele Schwierigkeiten und Risiken im Vorfeld erkennen und vermeiden. Dabei umfassen sie verschiedene Aspekte einer Unternehmensgründung, wie z.B. die Rechtsformwahl, die Finanzierung, die Zielgruppe etc. Die Erstellung der Due-Diligence-Datenräume sollte frühzeitig in den Planungsprozess einbezogen werden, da so alle relevanten Aspekte berücksichtigt werden können. Ein weiteres wichtiges Thema bei der Erstellung der Datenräume ist die Compliance. Bei diesem Thema geht es darum, ob das Unternehmen mit dem geltenden Recht vereinbar ist oder nicht. Wenn etwas nicht vereinbar ist, muss dies in den Datenräumen angegeben werden.

Auf den Punkt kommen

Viele Unternehmensgründer reden um den heißen Brei herum und kommen nicht auf den Punkt. Deswegen beachten Sie die folgenden fünf Punkte. Denken Sie daran, Investoren nehmen sich erst dann die Zeit, wenn Ihr Business-Case für sie interessant ist. Deshalb muss der erste „Pitch“ sitzen. Die Dokumente im Datenraum müssen kurzweilig, verständlich und wahr sein:

  1. Machen Sie es kurz und bündig
  2. Scheuen Sie sich nicht, Ihre Arbeit zu zeigen
  3. Versetzen Sie sich in Ihre Investoren
  4. Achten Sie darauf, dass Ihre Zahlen stimmen
  5. Planen Sie für die Zukunft

5 Schritte zum erfolgreichen Due-Diligence-Datenraum

In diesen fünf Schritten gelangen Sie zur erfolgreichen Unternehmensgründung mit Due-Diligence-Datenräumen:

Schritt 1: Der richtige Datenraum
Wählen Sie dataroomX® als Ihren DSGVO-konformen Datenraum aus. Gerade für Start-ups stimmen hier Preis-Leistungs-Verhältnis. Da es sich um Flattarife handelt, ist die Miete für die Due-Diligence-Datenräume monatlich planbar. Außerdem bietet er als einer der wenigen deutschen Datenraum-Anbieter eine direkte notarielle Versiegelung an.

Schritt 2: Die richtige Due-Diligence-Checkliste
Laden Sie sich eine der Due-Diligence-Checkliste herunter. Legen Sie in die entsprechenden Dateien im PDF-Format in die dafür angelegten Ordner an. Benennen Sie die Dateinamen selbsterklärend und sprechend mit Jahreszahl, Kategorie und Schlagwort an.

Schritt 3: Die richtigen Investoren einladen
Acceleratoren, Business Angels, Inkubatoren … sie haben viele Namen. Ob Private Equitity (privates Beteiligungskapital), Venture Capital (Wagniskapital) oder Crowdfunding (Schwarmfinanzierung): Laden Sie die potenziellen Investoren in ihren Datenraum ein. Finden Sie keinen Investor, versuchen Sie mal mit Revenue-Based Financing (RBF): Anstelle Ihrer Anteilen werden für einen festgelegten Zeitraum ein kleiner Teil der monatlichen Umsätze abgegeben.

Schritt 4: Fragen beantworten
Meist nutzen die Investoren das Tool Fragen & Antworten, um weitere Fragen zu stellen. Antworten Sie im Datenraum direkt über die vorgefertigten Kollaborationstool. Das ist professionell und bringt Transparenz in den Due-Diligence-Prozess.

Schritt 5: Finishing und los geht’s
Die Investoren stehen. Das Geld ist überwiesen. Der Datenraum wird geschlossen. Ein Notar versiegelt den Datenraum mit allen Daten und Nutzern, um im Falle von Unstimmigkeiten belegen zu können, dass diese Dokumente im Datenraum entsprechende Informationen vorhielt. Der Datenraum wird nun auch gekündigt. Die Expansion kann starten:-)

Testen Sie dataroomX® und überzeugen Sie sich selbst, ob Ihnen die Datenraum-Lösung zusagt.

CSAF wird internationaler Sicherheitsstandard 

CSAF … Was? Wieder eine Abkürzung, die Ihnen nichts sagt?! CSAF ist die Abkürzung für „Common Security Advisory Framework“, zu Deutsch „eine Rahmenvereinbarung für gemeinsame Sicherheitsempfehlungen“. Und das heißt: Im professionellen und insbesondere industriellen Umfeld führen automatisierte Software-Updates oft zu unerwünschten Einschränkungen der Funktionalität. Bei Webseiten ist das Design verrutscht, beim Computer funktionieren manche Softwareprogramme nicht mehr einwandfrei usw. Mühevolles Replizieren und Ausmerzen der Fehler ist notwendig. Im schlimmsten Fall wird wieder zur alten Version zurückgesetzt. Als Eigenentwicklung sind übrigens Datenräume von dataroomX® von diesen Funktionsstörungen nicht betroffen.

Sicherheitsupdates sofort einspielen

Dennoch empfiehlt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) nun sicherheitsrelevante Patches und Updates so schnell wie möglich, unter Abwägung des jeweiligen Risikos, einzuspielen. Dazu sind Administratoren oftmals auf vielfältige herstellerspezifische Informationsquellen (z. B. Webseite, Mail, RSS-Feed, Twitter) und Datenformate (z. B. HTML, PDF, Text) angewiesen. Daraus folgt im Ernstfall umfangreiche Handarbeit, die wertvolle Ressourcen kostet. Um dies zu vereinfachen, spezifiziert das Common Security Advisory Framework ein Format für maschinen-verarbeitbare Security Advisories und deren Verteilung.

Version 2 läuft „stabil“

Das internationale Konsortium für Open Source und Standards „OASIS Open“ hat heute das Common Security Advisory Framework (offiziell als Standard angenommen. Damit erreicht das in der Version 2.0 vorliegende Framework die höchstmögliche Form der Ratifizierung. Gleichzeitig wird die Version als „stabil“ erklärt. Änderungen erfordern eine neue Version. Mit CSAF entfällt der menschliche Aufwand für das Auffinden und Abrufen von aktuellen Sicherheitsinformationen von Softwareprodukten – der Abgleich gegen die eigene Inventardatenbank auf Betreiberseite kann ebenfalls weitestgehend automatisiert werden.

Manuelles Schwachstellenmanagement war gestern

Gleiches gilt für die Hersteller, die einen Abgleich gegen die in ihren Produkten eingesetzten Softwareversionen und deren Bibliotheken vornehmen können. Vor allem in weitreichenden Fällen, wie Log4Shell, zeigt sich, was bei den alltäglichen Schwachstellen im Hintergrundrauschen untergeht: Manuelles Schwachstellenmanagement skaliert nicht und wird daher nicht selten weggelassen. Nicht migrierte Schwachstellen sind jedoch eine Einladung für Angreifende – insbesondere dann, wenn bereits öffentlich Exploits zur Verfügung stehen.

Auch Support wird entlastet 

Die Automatisierung ermöglicht die Zeitspanne, die Informationen zu Schwachstellen und migrierenden Maßnahmen brauchen, um durch eine Lieferkette zu laufen, erheblich zu reduzieren. Für Hersteller ergibt sich ein weiterer Vorteil: Mit dem Profil VEX (Vulnerability Expolitability eXchange) in CSAF können Kunden informiert werden, wenn Produkte nicht betroffen sind oder gerade noch untersucht werden. Dies kann nicht zuletzt in weitreichenden Fällen genutzt werden, um den Support zu entlasten, mehr Personal für die Analysen einzusetzen und die neuesten Erkenntnisse schnell zu verteilen. Das gleiche Verfahren lässt sich auch für False Positives beispielsweise bei Schwachstellenscannern einsetzen. Das BSI und die internationale Community haben bereits Tools zum Erzeugen, Bearbeiten, Verteilen und Betrachten als Open Source auf GitHub bereitgestellt. 

Datenräume für Mergers und Acquisitions (M&A)

Die Mergers und Acquisitions-Branche verwendet für die Due Diligence Dienste Datenräume von spezialisierten Cloud-Anbietern. Die Dataroom-Lösungen müssen dabei allerhöchste Sicherheitsanforderungen erfüllen, da vertrauliche oder vor dem Wettbewerb geheimzuhaltende Dokumente ausgetauscht werden. (mehr …)

Die 5 größten Mythen über Venture Capital

Viele Venture Capital-Unternehmen nutzen Datenräume, um die betriebswirtschaftlichen Daten im Blick zu halten und für weitere Investitionsrunden neue Kapitalgeber anzusprechen. In den Datenräumen finden sich alle relevanten Dokumente, die Aufschluss über Kosten, Einnahmen, Auftragsbestände sowie die weitere Entwicklung geben. Venture Capital ist nicht nur für Start-ups das Richtige, auch etablierten Unternehmen ermöglicht es, schneller zu wachsen. Durch den Zusatz von Kapital können diese in neue Märkte eintreten, neue Produkte entwickeln und ihr Unternehmen auf eine solide finanzielle Basis stellen.

Allerdings gibt es auch einige Nachteile, die man bedenken sollte. So ist es etwa möglich, dass durch das Wachstum des Unternehmens die Kontrolle über das Unternehmen verloren geht. Auch kann es vorkommen, dass Venture-Capital-Geber im Falle eines erfolgreichen Börsengangs oder Verkaufs des Unternehmens einen großen Teil des Gewinns einstreichen. 

In den letzten Jahren hat sich Venture Capital (VC) zu einem der wichtigsten Finanzierungsoptionen für Start-ups entwickelt. Viele Unternehmer stehen jedoch vor dem Problem, dass sie nicht genau wissen, was Venture Capital ist und wie es funktioniert. Hier gibt es die fünf größten Mythen über Venture Capital und die Wahrheit hinter ihnen: 

Mythos 1: Venture Capital ist Geld von den Reichen. 

Die meisten Menschen glauben, dass Venture Capital von reichen Menschen kommt, die auf der Suche nach neuen Investmentmöglichkeiten sind. Tatsächlich stammt jedoch die meiste VC-Finanzierung von normalen Mittelständlern und kleinen Unternehmen, die an der Entwicklung von neuen Geschäftsmodellen interessiert sind. 

Mythos 2: Venture Capital ist eine Sicherheitsgarantie.

Die meisten Menschen glauben, dass VC eine Art Sicherheitsgarantie für Start-ups ist – eine Garantie dafür, dass sie bei Erfolg auch profitieren werden. Tatsächlich gibt es jedoch keine Sicherheit beim VC-Investment. Wenn ein Unternehmen erfolgreich ist, dann wird es natürlich auch Gewinne in Form von Steuern oder Aktienoptionen geben – aber diese Gewinne hängen immer vom individuellen Erfolg des Unternehmens ab und sind keine Garantie für irgendetwas. 

Mythos 3: Venture Capital ist teuer.

Viele Menschen glauben, dass Venture Capital teuer sei – zumindest im Vergleich zu anderen Formen der Finanzierung. Tatsächlich ist VC jedoch vergleichsweise günstig. Es gibt keine festgelegte Verzinsung wie bei Bankkrediten und die meisten Investoren fordern keinen Kapitalanteil am Unternehmen als Risikoabsicherung. Dies bedeutet, dass VC in der Regel deutlich günstiger ist als andere Formen der Finanzierung. 

Mythos 4: Venture Capital muss mit Eigentumsrechten assoziiert werden.

Viele Menschen glauben, dass VC immer mit Eigentumsrechten assoziiert werden muss. Tatsächlich gibt es jedoch viele Arten von VC-Investments ohne Eigentumsrechte – beispielsweise strategische Investments oder gar keine Investments überhaupt (beispielsweise beim Seed Funding). 

Mythos 5: Venture Capital bedeutet Unabhängigkeit.

Die meisten Menschen glauben, dass VC einen direkten Zugang zu Kapitalbedarf bietet und so Unabhängigkeit fördert. Tatsächlich bedeutet jedoch keineswegs automatisch, dass ein Start-up mit VC finanziert wird – obwohl es natürlich helfen kann! In Wirklichkeit müssen Start-ups oft lange Zeit auf ihr erstes Investment warten und brauchen oft weitere Finanzierungsmöglichkeiten um ihr Geschäft am Laufen zu halten.

Viele Venture-Capital-Geber vertrauen als Datenraum dem deutschen Datenraum-Anbieter dataroomX®. Für Sie gibt es mehrere Gründe, Datenräume in Deutschland einzusetzen: Eine DSGVO-konforme Bereitstellung verlangt ein Rechenzentrum in Europa. Dieses Rechenzentrum und der Anbieter müssen europäisch sein. Die Cloudlösung darf nicht von einem Anbieter außerhalb der EU betrieben werden. Alles Argumente, die nur wenige Datenraum-Anbieter erfüllen. Bei dataroomX®  handelt es sich um ein deutsches Unternehmen, dass seine Software selbst erstellt und ausschließlich in Deutschland bei einem deutschen Provider bereitstellt. Dazu sind Rechenzentrum und Datenraum nach den höchsten Vorgaben zertifiziert und verschlüsselt.

Die Bedeutung von Due Diligence im Rahmen von Mergers & Acquisitions

In den letzten Jahren ist die Bedeutung der Due Diligence im Rahmen von Mergers & Acquisitions deutlich gestiegen. Dies ist auf die zunehmende Komplexität und internationale Reichweite der Transaktionen zurückzuführen. Zudem wird die Bedeutung der Due Diligence in einem immer stärker regulierten Umfeld deutlich. Die steigende Bedeutung von Due Diligence hat auch Auswirkungen auf die Art und Weise, wie Unternehmen ihre Transaktionen durchführen. So werden immer häufiger externe Berater hinzugezogen und virtuelle Datenräume genutzt, die bei der Durchführung von Due Diligence unterstützen. Zudem wird die Bedeutung von interdisziplinären Teams bei der Durchführung von Due Diligence-Prozessen immer deutlicher.

Gute Kauf- oder Verkaufskonditionen durch Due Diligence

In diesem Blog-Artikel werden wir uns mit der Frage beschäftigen, welche Bedeutung Due Diligence in Mergers & Acquisitions hat. Zunächst werden wir einige allgemeine Aspekte behandeln. Anschließend werden wir uns auf die speziellen Aspekte von Due Diligence in Mergers & Acquisitions konzentrieren.

Due Diligence ist ein umfassender, systematischer und koordinierter Prozess, der darauf abzielt, potenzielle Risiken und Chancen eines Unternehmens zu ermitteln und zu bewerten. Die Bedeutung von Due Diligence in Mergers & Acquisitions liegt in der Tatsache, dass sie es ermöglicht, ein klares Bild von der wirtschaftlichen Situation des Unternehmens zu erhalten. Zudem können mögliche Risiken identifiziert und bewertet werden. Durch die Durchführung von Due Diligence-Prüfungen können somit auch Chancen identifiziert und genutzt werden. Dazu werden alle relevanten Informationen in Form von PDF-Dokumenten in einem digitalen Datenraum hochgeladen.

Mergers & Acquisitions: Risikominimierung & Chancenerkennung

Die Hauptgründe für die Bedeutung von Due Diligence in Mergers & Acquisitions sind:

Die Durchführung von Due Diligence-Prüfungen in Mergers & Acquisitions umfasst in der Regel folgende Schritte:

Die Due Diligence im virtuellen Datenraum

Due Diligence ist ein unerlässlicher Teil der Mergers & Acquisitions-Prozesse. Es ermöglicht Käufern, sich ein genaues Bild von den Zielunternehmen zu machen und die Risiken einer Übernahme zu minimieren. Gleichzeitig stellt es sicher, dass Verkäufer die Erwartungen der Käufer erfüllen können. In jedem Fall ist es wichtig, sorgfältig zu prüfen, bevor man sich auf einen Deal einlässt.

Die Bedeutung von Due Diligence im Rahmen von Mergers & Acquisitions ist unbestreitbar. Diese Vorgehensweise ist ein wesentlicher Bestandteil jeder Transaktion und sorgt dafür, dass die Interessen aller beteiligten Parteien gewahrt bleiben. Durch umfassende Recherche und eine genaue Analyse aller relevanten Informationen in virtuellen Datenräumen können Unternehmen sicherstellen, dass sie eine gute Kauf- oder Verkaufskondition erzielen.

Risikoerkennung und -Vermeidung bei Unternehmenstransaktionen

Datenräume wie von dataroomX® sind das Arbeitswerkzeug für eine Risikoerkennung bei Transaktionen von Unternehmen, Unternehmensanteilen und Fusionen. Doch ohne die entsprechende Expertise nutzt der beste Datenraum nichts. Mit zahlreichen Beispielen, Praxistipps, Schaubildern und Übersichten erscheint im kommenden Monat das Due Diligence-Fachbuch von Harald Tauber und Prof. Claudia Ossola-Haring. Der Praxisleitfaden erscheint im HDS-Verlag und kann bei Amazon und anderen Buchverlagen schon vorbestellt werden. Der HDS-Verlag hat sich auf kompetente Wissensinhalte zum Thema Steuerbücher, Wirtschaftsliteratur & Bücher zum Thema Recht spezialisiert.

Due Diligence: Die Prüfung vor dem Kauf

Der Begriff der Due Diligence beinhaltet die Notwendigkeit einer sachgerechten Identifizierung der wesentlichen Eigenschaften und damit die Prüfung des Kaufobjektes. Das Kaufobjekt soll bei der Due Diligence u.a. im Hinblick auf die folgenden Gesichtspunkte untersucht werden: wirtschaftliche, rechtliche, steuerrechtliche strategische und technische. Mit einer Due Diligence sollen die folgenden Ziele – üblicherweise im Vorfeld eines Unternehmenskaufs – erreicht werden:

Geballte Informationen zum Thema Due Diligence

Das Buch hat folgende Inhalte und ist geschrieben worden für Steuerberater, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer, Notare, Banken, Finanzdienstleister und Immobilienmakler: Berechtigung und Verpflichtung zur Herausgabe von Informationen, Inhalt, Art und Umfang der Due Diligence, Betriebswirtschaftliche Due Diligence, Finanzielle Due Diligence (Financial Due Diligence), Wirtschaftliche Due Diligence, Technische Due Diligence (Technical Due Diligence), Rechtliche Due Diligence, Steuerliche Due Diligence, Umwelt Due Diligence (Environmental Due Diligence), IT Due Diligence, Strategische Due Diligence, Auswirkungen der Due Diligence auf die Mängelgewährleistung, Gesellschaftsrechtliche Verpflichtung zur Durchführung einer Due Diligence, Datenschutz, Checkliste zur Due-Diligence.

Ab Dezember im Buchhandel erhätlich: Due Diligence mit umfangreichen Checklisten

Zwei Due Diligence-Experten sind die Autoren

Die beiden Autoren sind keine unbekannten: Harald Dauber ist Inhaber der Unternehmen HDS-Verlag (Erstellung von Fachliteratur im Bereich Steuern, Wirtschaft und Recht), HDS-Buchhandelsversand (Spezialist für die Lieferung von Fachliteratur im Bereich Steuern, Wirtschaft und Recht), HDS-Unternehmensberatung sowie Fachbuchautor für Steuern, Wirtschaft und Recht. Prof. Dr. Claudia Ossola-Haring, Professorin an der SRH Hochschule Heidelberg, Campus Calw sowie Lehrbeauftragte an anderen Hochschulen. Mehr als 10 Jahre war sie Chefredakteurin für Steuerfachliteratur und GmbH-Publikationen. Seit 1992 führt sie ein Redaktions- und Herausgeberbüro und ist freie Fachjournalistin sowie Referentin in den Bereichen Steuern und GmbH. 2011 gründete sie eine Unternehmensberatung mit Fokus auf kleine und mittelständische Unternehmen. Bis 2017 war sie Vollversammlungsmitglied der IHK Nordschwarzwald. Stellvertretende Vorsitzende des Rechts- und Steuerfachausschusses der IHK Nordschwarzwald.

Due Diligence findet in virtuellen Datenräumen statt

Due Diligence-Prüfungen sind eine der Hauptanwendungsfelder bei den dataroomX®– Datenräumen. In strukturierten Dateiordnern legen die M&A-Experten die relevanten Dokumente online ab, um den künftigen Eigentümern einen allumfassenden Einblick über das Kaufobjekt zu geben. Für die Analyse verwenden Käufer und ihre Berater allgemeine Checklisten, die ihnen dabei helfen, die in virtuellen Datenräumen bereitgestellten Dokumente besser zu prüfen. Auch das Buch von Dauber und Ossola-Haring stellen in ihrem Buch eine umfangreiche Checkliste zur Due-Diligence-Prüfung bereit. Lesen Sie auch unsere Blog-Artikel Checklisten für Financial Due Diligence in Datenräumen und Due Diligence selber machen – Kostenlose Due Diligence-Checkliste. Unser M&A-Verzeichnis hilft Ihnen, den geeigneten Experten für Ihre Due Diligence zu finden.

Die größten M&A-Deals in der Geschichte

Bei Fusionen und Übernahmen, im Fachjargon M&A genannt, kommt es immer wieder zu sogenannten Megadeals. Es geht nicht um Millionen, sondern um Milliarden. Es wird nicht gekleckert, sondern geklotzt. M&A ist bekanntermaßen die Abkürzung für Mergers & Acquisitions, zu deutsch Fusionen und Übernahmen. Gemeint sind damit Unternehmenstransaktionen wie etwa Unternehmenseinkäufe, -verkäufe und -zusammenschlüsse. In dieser Statistik der Statista werden die zehn größten Deals weltweit nach ihrem Transaktionsvolumen dargestellt (Stand: Oktober 2021). Statista ist das deutsche Onlineportal für statistische Auswertungen.

Quelle: statista.com

Interne Kommunikation kommt an erster Stelle

Im Jahr 2017 übernahm Walt Disney große Teile des Filmstudios und Konkurrenten 21st Century Fox. Das Transaktionsvolumen dieser Übernahme lag bei etwa 84,2 Milliarden US-Dollar. Der Megadeal schlechthin, die bis heute also teuerste Übernahme der Welt, bleibt die Übernahme von Mannesmann durch Vodafone im Jahre 1999. Ihr ging eine feindliche Übernahme voraus. Heißt: Mannesmann wehrte sich gegen die Übernahme. Lediglich rund 30 % Prozent der M&A-Transaktionen sind erfolgreich, alle andere scheitern. Übernahmen scheitern oft am Faktor Mensch. Wenn Betriebsräte und Stakeholders Infos aus der Presse erfahren, ist der Ärger vorprogrammiert. „Kommunikation, war das was?“, fragt sich das Handelsblatt und erklärt, warum Übernahmen so oft scheitern. Interne Kommunikation kommt an erster Stelle!

Erfolg nur mit Transaktionserfahrung

Daher ist die Begleitung des M&A-Prozesses durch Experten unabdingbar. Mit ihrer Transaktionserfahrung kennen sie die Problemfelder. Nur mit der Unterstützung erfahrener M&A-Spezialisten werden Gefahren im Vorfeld identifiziert und mit geeigneten Mitteln gebannt. Auch der Einsatz von Datenräumen sind Garanten für M&A-Transaktionen. M&A-Berater legen die geforderten Dokumente in Datenräumen ab, um den sogenannten Due Diligence-Prozess zu starten. Jetzt sichten potenziellen Käufer die Dokumente und evaluieren die Rentabilität des Kaufes oder der Beteiligung. Wenn Sie einen M&Berater suchen, stellen wir Ihnen von dataroomX® mit unserer M&A-Beraterdatenbank eine geeignete Plattform zur Verfügung, ihren Berater vor Ort zu finden. 400 M&A-Berater umfasst das Verzeichnis.

Trends 2023: Mergers and Acquisitions erfindet sich neu 

Der erste Deutsche Corporate Transformation Day des BM&A war ein voller Erfolg. Ein Panel beschäftigte sich mit dem Titel „Mergers and Acquisitions erfindet sich neu – Die Transformation des komplexesten Projekttyps für Unternehmen“. Eine der Kernbotschaften war die Erkenntnis, dass Innovationen in M&A-Projekten weitgehend von digitalen Geschäftsmodellen getrieben werden und dass Private Equity viel weniger getrieben ist als bisher angenommen. Der Titel des Einführungsvortrags lautete daher „Digitale Geschäftsmodelle als Treiber von M&A“. Dies wurde von EY-Parthenon-Partner Jens Weber gehalten.

Weber ging unter anderem auf den Einsatz künstlicher Intelligenz in M&A-Tools wie smarte Datenräumen (Data rooms) und M&A-Prozessen ein. Seiner Ansicht nach werde die tatsächliche Rolle von KI bei Fusionen und Übernahmen weit überschätzt. Die Praxis zeige, dass diese Verfahren eher aus der Betriebserfahrung stammen. Diese spiegelten sich beispielsweise in „Digital Blueprints“ wider, digitalen Speicherbausteinen, die aus Erfahrungen mit vorangegangenen Projekten abgeleitet würden. „Aber die Verwendung eines solchen Entwurfs allein erfüllt nicht die Erwartungen an konkrete Ergebnisse. Führungserfahrung bleibt dabei entscheidend, allerdings ist das Verständnis für neueste Entwicklungen bei digitalen Geschäftsmodellen Voraussetzung“, so Weber.

Heute wie damals sei das primäre Ziel von Transaktionen die Wertschöpfung. Die notwendige Verschiebung sollte sich primär auf das Erreichen langfristiger und hochgesteckter Ziele konzentrieren und nicht auf die typischen kurzfristigen Verbesserungspotenziale, die überwiegend marginaler Natur sind. Die Digitalisierung von Unternehmen wird wesentlich von strategischen Abteilungen vorangetrieben. Im Vergleich zum angloamerikanischen Raum hinke Deutschland jedoch hinterher. 

Eine weitere Präsentation wurde von Michael Scheibner, Chief Strategy Officer der GK Software SE, gehalten. Der Titel seines Beitrags lautete „M&A im digitalen Umfeld – Ein Praxisbericht aus dem Handel“. Scheibner stellte die Aussage in den Vordergrund, dass nicht etwa die KI-Truppe das neue M&A präge, sondern durch die Kultur des Treibers im jeweiligen M&A-Fall bestimmt werde: In der heutigen Zeit der Cyberangriffe auf M&A müssten Security Guidelines des M&A-betreibenden Unternehmens verwendet werden. Dazu gehörten vor allem sorgfältige Dokumentationen und hochsichere Datenräume. Vor allem spielten Gate Keeper eine Rolle, damit die Teams nicht unterlaufen werden könnten.

Die abschließende Fachdiskussion zum Thema fand im Kreis der Referenten statt. Die im Vortrag angesprochenen Einflussfaktoren, Richtungsentscheidungen und Lösungsansätze wurden erneut bestätigt.  Nach genauer Betrachtung der im Internet verfügbaren digitalen Beratungsangebote lasse sich hier ein gewaltiger Qualitätsunterschied feststellen. Viele Produkte seien unausgereift und warteten darauf, dass Kunden mit Geldmitteln darauf basierende Beratungsdienste kauften. Dabei zahlten sie vielleicht das Dreifache, erstens für das Beratungshonorar, zweitens für die Entwicklungskosten, die der Berater eigentlich vor dem Verkauf seines Produkts aufwenden müsste, und drittens, weil der Kunde die Mitarbeiter des Beratungsunternehmens auf sein Projekt einweist.

Fazit der Transformations-Day: M&A müsse sich selber neu erfinden, um den steigenden Leistungsdruck ausgleichen zu können und mit den notwendigen Veränderungen Schritt halten zu können. Treiber und Quelle seien zugleich digitalisierte Unternehmen. Diese vermittelten die notwendige Businesserfahrung, um die notwendigen Veränderungen zu bestehen. Sie sollen auch als Kristallisationspunkt für den Digitalisierungs- und Informationswandel der gesamten Gesellschaft dienen. Alle Bereiche, von der Industrie über die Verwaltung bis zur Industriegesellschaft, müssten offener für grundlegende Veränderungen sein. Dafür bedürfe es einer grundlegenden kulturellen Neuausrichtung unseres Landes.

Mehr Insolvenzen wagen – Deutscher Insolvenzverwalter-Kongress 2022

Der „Deutschen Insolvenzverwalterkongresses“ wird vom VID, Verband Insolvenzverwalter und Sachverwalter Deutschlands, ausgerichtet. Als eine der wichtigsten Branchenveranstaltungen ist der Kongress das zentrale deutsche Forum für alle Praktiker des Insolvenzrechts – für Insolvenzverwalter und Insolvenzrichter ebenso wie für institutionelle Gläubiger, Sanierungsberater und Rechtspolitiker. Die Hybridveranstaltung findet noch bis zum 4. November in Berlin statt. Im Fokus des VID steht die Förderung einer sanierungsorientierten Insolvenz- und Eigenverwaltung. Dazu werden die Interessen der Mitglieder im Dialog mit Politik, Gerichten, Wissenschaft und Verbänden vertreten.

Spannende Themen und Austausch rund um die Insolvenz

Mit einem Grußwort aus dem Bundesministerium der Justiz wurde die Veranstaltung eröffnet. Im Anschluss ging es weiter mit Fachvorträgen. Prof. Dr. Ingo Drescher referierte zur Haftung des Geschäftsleiters für Zahlungen nach Insolvenzreife. Mit der Einführung des § 15 b InsO hat die Haftung des Geschäftsleiters für Zahlungen nach Insolvenzreife eine neue gesetzliche Grundlage gefunden. Sie steht in einem Spannungsverhältnis mit anderen Regelungen und Wertungen, etwa im Insolvenzanfechtungsrecht nach der Neuausrichtung durch den IX. Zivilsenat. Der Vortrag untersuchte die Entwicklung und zeigte mögliche Lösungen auf. Im Impulsvortrag ging es um das Thema Systemrelevanz und der Frage nach staatlichen Hilfen in der Krise. Prof. Dr. Enzo Weber konstatierte, dass der Begriff der Systemrelevanz in Zeiten der Gasmangellage eine Renaissance erlebe. Er wird oft reklamiert und selten begründet. Der Vortrag beleuchtete die Kriterien und Argumente und bewertete ihr Gewicht. Spannend wurde es bei der Podiumsdiskussion zum Thema „Denkverbot Insolvenz“ und dem fehlenden Regierungsvertrauen in das Sanierungsrecht und seine Folgen. Moderiert von Jutta Rüdlin diskutierten Dr. Max Neufeind, Dr. Christoph Morgen, Prof. Dr. Enzo Weber und Carsten Wesche. Schon infolge der Finanzkrise 2008 und spätestens seit den gesetzlichen Maßnahmen zur Insolvenzvermeidung während der Coronapandemie verstärkt sich der Eindruck, dass die politische Akzeptanz von Insolvenzen zunehmend schwindet. Wird die Insolvenz ein „Schönwetterinstrument“ oder kann sie in den bevorstehenden Transformationsprozessen der Wirtschaft eine gewichtige Rolle spielen?

Steuerrecht, Datenschutz, Kündigungsrecht – Vertiefung in Workshops

Mit Workshops wurde der Austausch und das Netzwerken gepflegt:

– Steuern in der Insolvenz, Prof. Dr. Christoph Uhländer (Gelsenkirchen)
Das Steuerrecht stellt Insolvenzverwalter laufend vor neue Probleme und Aufgaben. Der Workshop ermöglicht eine zusammenfassende Darstellung und soll Lösungswege sichtbar machen.

– GIS, Datenschutz und Statistik, RiAG a. D. Prof. Dr. Hans-Ulrich Heyer (Oldenburg)
Die Information über Insolvenzverfahren steht im Spannungsfeld zwischen dem Informationsbedürfnis und dem Datenschutz. Erste Problemfälle sollen in diesem Workshop erörtert und gelöst werden.

– Rechtsprechung zum COVInsAG, Prof. Dr. Christoph Thole (Köln)
Mit den umfangreichen Ausnahmeregeln des COVInsAG hat auch eine Rechtsprechung zum Krisenrecht eingesetzt, die laufend neue Erkenntnisse hervorbringt. Der Workshop greift diese Entwicklungen auf und versucht ihre Grundlinien sichtbar zu machen.

– Datensicherheit in der Insolvenzverwalterkanzlei, Patrick Leibbrand (Berlin), Dr. Gordon Geiser (Berlin), Dr. Nadine Lilienthal (Berlin), André Ernst (Berlin)
Cyberattacken und Hackerangriffe sind in den letzten Jahren zur ständigen Bedrohung geworden. Insolvenzverwalterkanzleien sind dabei als Ziel und Opfer solcher Angriffe betroffen. Der Workshop versucht sinnvolle und wirksame Gegenstrategien aufzuzeigen.

– Arbeitsrecht aktuell, Dr. Patrick Mückl (Düsseldorf)
Im Arbeitsrecht, insbesondere im Kündigungsrecht, hat es zuletzt durch die höchstrichterliche Rechtsprechung Bewegungen und neue Akzente gegeben. Der Workshop greift diese Tendenzen auf und übersetzt sie für die tägliche Arbeit des Insolvenzverwalters.

– Weitere Harmonisierung des Insolvenzrechts – was bringt der neue Richtlinienentwurf aus Brüssel, Dr. Robert Hänel (Weilheim), Pawel Kuglarz (Krakau), Dr. Andreas Stein (Brüssel)
In der zweiten Jahreshälfte möchte die EU-Kommission den nächsten Richtlinienvorschlag zur Harmonisierung des Insolvenzrechts vorlegen. Er wird erneut Bewegung an wichtigen Stellen des Insolvenzrechts bringen. Der Workshop erläutert und diskutiert die zentralen Punkte der geplanten Richtlinie.

Eine weitere Podiumsdiskussion befasste sich mit dem Berufsrecht des Insolvenzverwalters. Nach vielen Jahren der Diskussion zeichnen sich die Konturen einer gesetzlichen Regelung des Berufsrechts für Insolvenzverwalter ab. Ein erster Entwurf könnte noch vor Jahresende vorgelegt werden. Das Panel, moderiert von Prof. Dr. Volker Römermann, griff die Entwicklungen auf und soll Zustimmung und Kritik in konkreten Punkten sichtbar machen. Weitere Diskutanten waren RiAG Frank Frind (Hamburg), Dr. Christoph Niering (Köln) und  MinR Alexander Bornemann (Berlin).

Der Vorsitzende des Verbands Deutscher Insolvenz- und Sachverwalter (VID), Dr. Christoph Niering, forderte in einem Interview mit dem SWR ein Umdenken weg von staatlicher Hilfe hin zu mehr Firmenpleiten. „Staatliche Hilfe sollte nur Unternehmen zugutekommen, die zukunftsfähig sind. Denn nicht mehr tragfähige Unternehmen binden wichtige Ressourcen wie spezialisierte Arbeitskräfte, die in überlebensfähigen Einheiten dringend gebraucht werden“, sagte er dem SWR. Insolvenzbedingte Arbeitsplatzverluste würden aufgrund der Arbeitsmarktlage schnell kompensiert.

Energieeffiziente IT im Unternehmen

Der ressourcenschonende Einsatz unserer Datenräume ist seit vielen Jahren in unserer DNA verankert: Ihr und unser Beitrag für einen aktiven Klimaschutz ist, dass unser Rechenzentrum zu 100 % grüne Energie aus erneuerbaren Quellen nutzt. Außerdem pflanzen wir für ein besseres Klima einen Baum je Datenraum-Kunde. Doch das reicht nicht im Zuge der Energieknappheit. Energieeffizientes Arbeiten ist das Top-Thema am Wirtschaftsstandort Deutschland. Insbesondere die kommenden Wochen werden zeigen, wie resistent und resilient die deutsche Energieversorgung im Zuge des Russland-Ukraine-Krieges und der Beschaffung neuer Energielieferanten geworden ist. Daher stehen auf der Agenda ganz oben die Fragen: Welche Stromfresser gibt es im Unternehmen? Wie können wir das Datenmanagement im Betrieb optimieren ohne an Schlagfertigkeit zu verlieren? Was ist bei der Neuanschaffung von Software zu beachten? Entscheidungen rund um die Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) im Unternehmen haben enormes Potenzial, Ressourcen und die betriebliche Energierechnung zu schonen. Der DIHK hat vielversprechende Tipps für Sie zusammengestellt, die wir gerne nachfolgend abdrucken:

  1. IT-Ausstattung an Bedarf anpassen

Prüfen Sie genau, welche Anforderungen die IT-Ausstattung im Betrieb erfüllen soll. Beschränkt sich die Anwendung beispielsweise auf die Nutzung von Standard-Office- oder E-Mail-Programmen, genügen in der Regel Geräte mit einer geringeren Rechenleistung. Nicht benötigte oder ältere, stromfressende Geräte sollten ausgemustert werden. Man sollte abwägen: Notebooks oder Thin-Clients benötigen weniger Strom als klassische Desktop-PCs, Letztere lassen sich hingegen in der Regel besser reparieren.

  1. Augen auf bei der Produktwahl

Bei der Anschaffung neuer IT-Systeme gilt es, genau hinzuschauen: Wie robust und langlebig sind die Systeme? Sind die Produkte reparierbar? Wie lange bietet der Hersteller Ersatzteile und Updates an? Wie hoch sind Energieverbrauch und -effizienz? Neben der Hardware sollte dabei auch die Seite der Software betrachtet werden. Gütesiegel wie der „Blaue Engel“ helfen dabei, energie- und ressourceneffiziente Hard- und Software-Produkte zu erkennen.

  1. Energieoptimierte Steuerung

Sind Ihre IT-Geräte in Bezug auf ihren Energieverbrauch optimal konfiguriert? Viele Geräte verfügen über eine Energiesparfunktion (zum Beispiel Standby-Modus, Dimm-Funktion), die jedoch nicht immer automatisch aktiviert ist. Einstellungen sollten überprüft und Steuerungsfunktionen aktiviert werden. Nicht benötigte Systeme oder Funktionen können abgestellt beziehungsweise ausgeschaltet werden.

  1. Refurbished IT

Eine Alternative zur Anschaffung von Neugeräten bieten sogenannte „Refurbished IT-Produkte“: Gebrauchte IT-Produkte werden von Experten professionell gereinigt und für den weiteren Einsatz wieder aufbereitet (refurbished). Dies ermöglicht Unternehmen, Geräte mit einer hohen Leistungsfähigkeit zu geringeren Kosten anzuschaffen und gleichzeitig Ressourcen zu schonen.

  1. Internetnutzung optimieren

Streaming-, Cloud- und andere Internetdienste mit Video, Bild und Ton verbrauchen viel Energie. Dabei spielt die Bildauflösung eine große Rolle. Beim Streaming oder bei Konferenz-Tools kann der Verbrauch über eine niedrigere Bildauflösung oder Deaktivierung der Kamerafunktion reduziert werden. Auch Video-Dateien, die mehrmals genutzt werden, sollten heruntergeladen und nicht immer wieder neu gestreamt werden.

  1. Grüne Software

Bei der Entwicklung eigener Software ist darauf zu achten, dass diese möglichst Ressourcen schont. Die Eigenschaften dieser Anwendungen haben einen Einfluss darauf, wie viele Hardware-Kapazitäten beansprucht werden und wie viel Energie dabei verbraucht wird. Für die Energieeffizienz einer Software spielt beispielsweise die Auswahl der Programmiersprache eine wesentliche Rolle.

  1. Potenziale aus Abwärmenutzung prüfen

Ab 2027 sollen Rechenzentren klimaneutral betrieben werden und die Abwärme aus Rechenzentren soll besser genutzt werden. Das bietet vielfältiges Potenzial, denn Abwärme kann nicht nur direkt im Gebäude, sondern beispielsweise auch zur Beheizung angrenzender Gebäude genutzt werden. Gerade bei Unternehmen mit eigenen Server-Räumen lohnt es sich zu prüfen, wie die Abwärme genutzt werden kann, beziehungsweise, ob es auch ohne extra Kühlung geht.

  1. Datenerfassung

Die Erfassung und das Monitoring relevanter Geräte- oder Energiedaten ist ein wichtiger erster Schritt, um die IT-Landschaft energieeffizienter zu gestalten. Anhand der erfassten Daten lässt sich der Energieverbrauch überprüfen und prognostizieren. Dadurch können Optimierungsmöglichkeiten identifiziert und umgesetzt werden – etwa die Anpassung des Materialeinsatzes oder die energieeffiziente Steuerung von Anlagen.

  1. Datenmanagement und Datenübertragung optimieren

Zugleich sollte geprüft werden, ob das Daten- und Dateimanagement in Ihrem Unternehmen effizient aufgestellt ist: An welchen Stellen werden überflüssige Kapazitäten verbraucht? Wo möglich, sollte Speicherkapazität verringert werden. Doppelte Ablagen gilt es zu vermeiden, etwa durch die Nutzung zentraler Ablageorte. Auch die Art der Infrastruktur ist ein relevanter Verbrauchsfaktor bei der Datenübertragung: 4G ist deutlich energieintensiver als WLAN und 5G; optimal ist Glasfaser, auch innerhalb von Gebäuden.

  1. Mitarbeitende schulen

Damit diese Maßnahmen erfolgreich umgesetzt werden können, müssen Mitarbeitende sensibilisiert und zum effizienten Einsatz der IT-Systeme motiviert werden. Kampagnen, Schulungen und Merkblätter können dabei unterstützen.

Quelle: www.dihk.de

Cybersecurity: Was tun bei der Kompromittierung der Website? 

Homepages sind das virtuelle Schaufenster und die digitale Visitenkarte eines Unternehmens. Immer häufiger werden sie Ziel für Cyber-Kriminelle. Gefahren hierbei sind beispielsweise Defacement-Angriffe oder die Verteilung von Schadsoftware. Jüngstes Beispiel sind eine Vielzahl von Industrie- und Handelskammern (IHK). Dort war der Angriff so stark, dass die Websites, E-Mail-Postfächer und die virtuellen Telefonanlagen vom Netz genommen werden mussten. Über vier Wochen waren die Kammern nur über zentrale Rufnummern (darunter von privaten Mobilfunkgeräten) und Faxgeräte erreichbar. Ein Desaster. Für ein Unternehmen existenzbedrohend.

Bewusstsein für Cybersicherheit wächst

Das Thema Cybersecurity ist einigen Unternehmen so wichtig, dass sie in den letzten Jahren enorm investiert haben. So hat die Schwarz Gruppe (LIDL & Kaufland) den israelischen IT-Security-Spezialisten XM Cyber mehrheitlich übernommen, um Cyberangriffe abzuwehren und ihre Kaufläden im Falle eines Angriffs nicht schließen zu müssen. Wie kann ich nun aber Angriffen vorbeugen? Für entsprechende Fälle hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ein Dokument veröffentlicht. Es gibt Hinweise zur Prävention und erste reaktive Hilfestellungen. Das sind die Themen:


Prävention und Erste Hilfe bei Webseiten Kompromittierung oder Defacement


Unternehmen ziehen Datenräume aus Russland ab

Der Bitkom e. V., Branchenverband der deutschen Informations- und Telekommunikationsbranche, berichtet, dass deutsche Unternehmen keine Daten mehr nach Russland transferieren. Rund 500 Unternehmen aus allen Branchen gaben in einer repräsentativen Umfrage an, keine Datenräume in Russland mehr zu unterhalten.

Vor dem russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine hatte noch fast jedes zehnte Unternehmen personenbezogene Daten nach Russland übertragen. „Russland hat sich mit dem völkerrechtswidrigen Angriff auf die Ukraine selbst isoliert – auch in der digitalen Welt“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Der Umgang mit personenbezogenen Daten setzt Vertrauen und Rechtstaatlichkeit voraus, beides ist in Russland gleichermaßen zerstört.“

Datenräume wie dataroomX® profitieren von diesem Effekt. Unabhängig davon, dass DSGVO-relevante Daten in Europa gespeichert werden müssen, nutzten immer noch Unternehmen russische Datenräume zum sicheren Datenaustausch. Datenräume werden genutzt, um sensible oder geheime Daten zu sichern und nur für bestimmte Nutzerkreise zugänglich zu machen. Die Datenräume von dataroomX® werden vor allem im Zuge von sogenannten Due Diligence-Prüfungen genutzt. Ein Verkäufer stellt dort streng vertrauliche Unterlagen potenziellen Käufern zur Einsicht bereit.

Trübe Aussichten: Flaute im M&A-Geschäft hält an 

Das Geschäft mit Fusionen und Übernahmen stockt. Wie das HANDELSBLATT berichtet, fällt die Zahl der Deals, und das Volumina von Transaktionen sinkt ebenso. Für den Abschwung am M&A-Markt führen die Autoren Peter Köhler und Arno Schütze mehrere Gründe an.

Fusionen und Übernahmen stocken

Die verwöhnte M&A-Branche leidet. Ukraine-Konflikt und entsprechende Lieferengpässe führen zu einer Verunsicherung und einem Rückgang des Transaktionsgeschäftes. Lieferengpässe entstehen aber auch durch die Null-Covid-Strategie in China, die punktuell immer wieder zu Lockdowns führt. Steigende Energiekosten, Verwerfungen am Kapitalmarkt, Rezessionsängste und steigende Zinsen haben das Volumen und auch die Zahl der Deals im bisherigen Jahresverlauf deutlich verringert, analysieren die beiden Autoren.

Viele Faktoren lahmen das M&A-Geschäft

Sie berufen sich auf Daten des Wirtschaftsdienstes Refinitiv. Danach seien in Deutschland in den ersten neun Monaten nur noch Transaktionen mit einem Volumen von zusammen knapp 98 Milliarden Dollar angekündigt worden. Das seien 44 Prozent weniger als in der Vergleichszeit des Vorjahres. Erstmals seit 2017 sei damit in den ersten drei Quartalen die Marke von 100 Milliarden Dollar nicht überschritten, so die Analysten von Refinitv im HANDELSBLATT. Die Zahl der Deals sei von Januar bis September um 22 Prozent gesunken.

Verhaltenes Transaktionsgeschehen

Auch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) registriert ein verhaltenes Transaktionsgeschehen im deutschsprachigen Raum und gelangt zu ähnlichen Schlussfolgerungen: Die wirtschaftlichen Unsicherheiten in Folge des Russland-Ukraine-Kriegs machten sich jetzt im M&A-Markt bemerkbar. Im ersten Halbjahr 2022 fanden in Deutschland, Österreich und der Schweiz deutlich weniger Fusionen und Übernahmen statt. Die Anzahl der Transaktionen sank von 1.884 auf 1.436 – ein Rückgang um 23,8 Prozent. Damit bestätigt PwC die Zahlen von Refinitv.

Data Act und DSGVO – Rechtsklarheit für die Datenräume

Unternehmensdaten sollen in Europa künftig besser genutzt werden. Das Datengesetz Data Act ermöglicht es Unternehmen daher, den Zugang zu Daten anderer Unternehmen zu verbessern, um neue datengetriebene Geschäftsmodelle und Innovationen zu schaffen. Viele Fragen werden aufgeworfen: Wie soll dieses Recht umgesetzt werden, vor welchen neuen Herausforderungen stehen Unternehmen und wo bleibt der Datenschutz?

Rechtlicher Rahmen für die europäische Datennutzung

Das Datengesetz zielt darauf ab, einen rechtlichen Rahmen für die Nutzung und Weitergabe von Daten zu schaffen, der in der gesamten EU gilt. Ziel der Kommission ist es, mit dem Entwurf den Austausch und die Nutzung von Daten für alle Akteure der wirtschaftlichen Wertschöpfungskette zu verbessern bzw. überhaupt erst zu ermöglichen. Das Datengesetz sieht vor, dass die DSGVO nicht berührt wird, so dass die Regelung bei personenbezogenen Daten uneingeschränkt weiter gilt. Damit bietet sie nicht nur keine Lösung für die bestehenden ungelösten Probleme im Datenschutz, sondern droht auch die Rechtsunsicherheit zu verschärfen.

Hürden bei der gemeinsamen Datennutzung

Auch die gemeinsame Nutzung und der Austausch von Daten zwischen Unternehmen spielt eine entscheidende Rolle für die Wettbewerbsfähigkeit in der vernetzten Welt. Durch eine bessere Nutzung von Daten können innovative Geschäftsmodelle entstehen und Prozesse effizienter gestaltet werden. Allerdings stoßen Unternehmen hierzulande oft auf Hindernisse. Die Frage der Relevanz zwischen der DSGVO und bevorstehenden Datengesetzen ist ebenso wichtig wie die Vielzahl neuer Gesetze, darunter das Gesetz über digitale Dienste, das Gesetz über digitale Märkte und das anstehende Gesetz über künstliche Intelligenz.

Überforderung bei kleinen Unternehmen

Gerade kleine Unternehmen werden von der Vielfalt und Detailtiefe der neuen Regelungen und dem damit verbundenen Prüfaufwand überfordert sein. Hinzu kommen noch offene Fragen bezüglich einer einheitlichen Auslegung der DSGVO, anstehende Anpassungen des BDSG und bürokratische Überlastung durch Doppelarbeit. Eine aktuelle Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln ergab zudem, dass 71 % der deutschen Unternehmen die Anforderungen an ein effizientes Datenmanagement nicht erfüllen. Neben dem Datenschutz warten weitere Herausforderungen auf die deutsche Wirtschaft. Es haben sich einige datenschutzrechtliche Unklarheiten in Bezug auf den aktuellen Entwurf des Datengesetzes ergeben. Ähnlich wie bei den Datenportabilitätsvorschriften der DSGVO sind rechtliche und technische Vorgaben erforderlich, wie Daten übermittelt werden können. Voraussetzung ist auch die Klärung der Art der Daten. Lesen Sie dazu das gemeinsame Positionspapier von BvD e. V., Stiftung Datenschutz und DIHK.

Insolvenzverwalter finden – Hilfe bei Distressed M&A

Sie suchen einen Insolvenzverwalter? Sie suchen Hilfe bei Distressed M&A? Ein weiterer Service des Datenraum-Anbieters dataroomX® hilft bei der Suche. Unser M&A-Verzeichnis bietet bereits die Möglichkeit, den geeigneten M&A-Berater in seiner Nähe zu finden. Nun wird das Angebot auch um mögliche Insolvenzverwalter komplementiert.

Die Ausgangslage ist immer die gleiche: Bei einer insolventen Firma besteht oder droht eine Zahlungsunfähigkeit (nach § 17 InsO oder § 18 InsO) oder sie ist überschuldet (§ 19 InsO). Durch einen Verkauf von Anteilen kann sie saniert und seine Zahlungsfähigkeit wieder hergestellt werden. Das Aufkaufen von Unternehmen oder Unternehmensanteilen aus der Insolvenz nennt sich „Distressed M&A“, übersetzt heißt dies „Fusion oder Übernahme“ (Mergers & Acquisitions) innerhalb einer Krise.

Insolvenzverwalter suchen gezielt Investoren für die angeschlagenen Unternehmen. Dazu richten sie einen Datenraum wie vom Datenraum-Anbieter dataroomX® ein, der im Zuge einer Sorgfältigkeitsprüfung (sogenannte „Due Diligence“) anderen interessierten Investoren und Käufern alle betriebsrelevanten Dokumente im Dateiformat zur vertraulichen Einsicht bereitstellt. Die digitalen Datenräume sind besonders vor Dritten geschützt und dokumentieren alle Tätigkeiten: Wer hat welches Dokument angesehen oder heruntergeladen? Das Dokument wird mit einem Wasserzeichen versehen, welches es vor unerlaubter Vervielfältigung schützt.

Vielleicht suchen Sie eine Insolvenzverwaltung, einen Insolvenzverwalter für einen Schutzschirm mit Eigenverwaltung oder für einen Restrukturierungsverfahren (StaRUG). Insolvenzverwalter kennen sich aus, gehen den Krisenursachen auf den Grund und erarbeiten einen Maßnahmenplan zur Restrukturierung/Übertragung oder einen Insolvenzplan.

Finden Sie hier einen von über 400 geeigneten Insolvenzverwaltern & Sachwaltern in Ihrer Nähe!