Virtuelle Datenräume für Immobilien – Der Investment Punk lässt grüßen

27.4.2018

Virtuelle Datenräume sind im Immobilienbereich stark nachgefragt. Die hochsicheren Cloud-Anwendungen erlauben möglichen Kaufinteressenten die sensiblen Daten über die Immobilie, ihre Kosten, Einnahmen und das aktuelle Mieterverzeichnis bereitzustellen. Datenräume werden im Fachjargon zur sogenannten Due Diligence-Prüfung genutzt. Der Erwerb von Betongold steht bei vielen hoch im Kurs. Die Niedrigzins-Politik erlaubt auch weniger Vermögenden den Traum einer renditeträchtigen Immobilie wahr werden zu lassen. Investmentbanker und Trainer Gerald Hörhan geht einen Schritt weiter und zeigt in seinem Buch „Investment Punk – Warum ihr schuftet und wir reich werden“ auf, wie es sich mit der gleichen Belastung, die für ein durchschnittliches Haus am Stadtrand anfallen, viel komfortabler zur Miete wohnen lässt und man dabei ein halbes Dutzend Wohnungen in guter Lage an- und von Mietern abzahlen lassen kann.

Datenräume für die Immobilien Due Diligence

Gerald Hörhan ist der Investment Punk und zählt zu den Top 20 Speakern Deutschlands
Foto: Lukas Beck

Die Mittelschicht schuftet, aber reich werden immer nur die anderen: Diesen Eindruck, der sich mit der Finanzkrise verstärkt hat, bestätigt Gerald Hörhan: „Ein Angestelltenjob, ein Eigenheim auf Pump, ein Leasingauto und auf gut Glück ein bisschen an der Börse spekulieren – wer so lebt, wird vom globalen ökonomischen System immer nur abgezockt“, sagt Hörhan. Investmentbanker und Unternehmer als Feindbilder zu etablieren stelle aber genau die falsche Reaktion darauf dar. Vielmehr müsse die Mittelschicht mit ihren ökonomischen Konventionen brechen und bereit sein, „im Kopf ein Punk“ zu sein, um ihrem Hamsterrad zu entkommen.

Lieber zur Miete wohnen und ein halbes Dutzend Wohnungen vermieten

Eine breite Mittelschicht, wie wir sie kennen, sei ein historisch und geografisch begrenztes Phänomen, das durch die Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges und den Wiederaufbau entstanden sei und ein klares Ablaufdatum habe, meint Hörhan, der selbst Investmentbanker und Unternehmer ist. „Das globale ökonomische Grundmuster sieht vor, dass es wenige gibt, die viel haben, und viele, die nichts haben. Mit jeder wirtschaftliche Erschütterung wird dieses Grundmuster auch bei uns wieder ein bisschen mehr hergestellt.“ Die Mittelschicht könne in Zukunft nur auf- oder absteigen, schreibt Hörhan in „Investment Punk“. Die Chancen, reich zu werden, seien als Folge der Globalisierung und der Möglichkeiten des Informationszeitalters aber jetzt besser als je zuvor in der Geschichte.

Die Mittelschicht fällt auf simple Tricks herein

Zum Beispiel hätten Anleger jetzt Zugänge zu Informationen, die vor ein paar Jahren nur Profis zur Verfügung standen. Es sei auch noch nie so einfach gewesen, ein Unternehmen zu gründen, und der Zugang zu Kapital für kreative Ideen habe sich wesentlich verbessert. „Statt diese Möglichkeiten zu nützen, verharrt die Mittelschicht in ihren fatalen Konventionen, die ihnen vom Bildungswesen, den Finanzberatern, den Boulevardmedien und allen möglich anderen Quellen unaufhörlich eingetrichtert werden“, so Hörhan, der als Beispiel die Börse nennt: „Als alle Aktien teuer waren, hieß es überall: Kaufen! Als sie billig waren, hieß es: Auf Sicherheit setzen! Dabei müsste jedes Kind wissen, dass man verkaufen soll, wenn alles teuer, und kaufen, wenn alles billig ist. Die Mittelschicht ist auf diesen wirklich simplen Trick einfach deshalb hereingefallen, weil sie am liebsten immer das tut, was alle tun, statt selber nachzudenken.

Grundübel sind Bildungseinrichtungen

Das Grundübel bei der systematischen „Abzocke der Mittelschicht“ seien natürlich nicht die Investmentbanker, sondern die Bildungseinrichtungen, schreibt Hörhan. Diese würden von einem ökonomischen System hervor gebracht, das kein Interesse daran habe, dass viele, die wenig haben, zu den wenigen aufsteigen, die viel haben. Schon Kinder würden in den Schulen vor allem lernen, was man anziehen und was man tun muss, um dazu zu gehören. Ihre Köpfe würden mit obskuren Dingen wie Latein oder Darstellender Geometrie vollgestopft, aber sie lernen nicht, wie man wirtschaftlich unabhängig wird. „Ich habe in der Schule irgendwann begriffen, dass der Aufstieg zu denen, die viel haben, etwas mit Rebellion gegen das System zu tun hat. Über die Konventionen der Mittelschicht hinweg vermögend zu werden, das war und ist meine Art von ‚Fuck the Establishment’“, sagt Hörhan. Sein Buch gibt die Anleitungen für diese Art von Rebellion.

Von der Olympiade über Harvard zum selbsternannten „Investment Punk“

Gerald Hörhan holte als Jugendlicher bei der Mathematik-Olympiade eine Silbermedaille. Später schloss er in Harvard Studien in angewandter Mathematik und Betriebswirtschaft magna cum laude ab, arbeitete für McKinsey & Co (Frankfurt) und sammelte bei JP Morgan (New York) Wallstreet-Erfahrung. Jetzt ist er Eigentümer und Vorstand eines international tätigen Corporate Finance Unternehmens und verfügt über mehr als zehn Jahre Erfahrung in Investment Banking, Corporate Finance, Private Equity und Alternative Investments. Gerald Hörhan zählt zudem zu den Top-20 Speakern Deutschlands.

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