Neue Datenräume kreativ nutzen

5.1.2017

Das DFKI lud zum Panel „Neue Datenräume kreativ nutzen – Bessere Verzahnung von Wissenschaft, Informationsinfrastrukturen und Wirtschaft“ ein, welches im Rahmen des deutschen IT-Gipfels & Datenräumen in Saarbrücken stattfand. Das gemeinsam mit der Arbeitsgruppe 5 „Intelligente und effiziente Nutzung von Datenräumen in Wissenschaft/Forschung und Wirtschaft“ organisierte Panel wurde im Max-Planck-Institut für Informatik ausgerichtet.

Cloud-Computing Trends 2017 Quelle: Rawpixel.com (fotolia.com)

Neue Datenräume kreativ nutzen – Bessere Verzahnung von Wissenschaft, Informationsinfrastrukturen und Wirtschaft
Foto: Rawpixel.com, fotolia.com

Der digitale Wandel verändert unser Leben tiefgreifend. Auch Wissenschaft und Forschung durchlaufen längst einen teils schleichenden und teils eruptiven Veränderungsprozess, der insbesondere in der datenintensiven Forschung den Bedarf an völlig neuen Ressourcen aufwirft. Das sind zum Beispiel eigens qualifizierte Datenwissenschaftler und effiziente nationale und europäische Forschungsdateninfrastrukturen. Mit Blick auf die internationale Konkurrenzfähigkeit ist in Deutschland auch ein Umdenken notwendig, um die zeitnahe Umsetzung neuer Forschungsmethoden in innovative wirtschaftliche Vorhaben wie z. B. Datenräumen zu erleichtern. Zu Impulsen für dieses Umdenken, neue Datenräume kreativ zu nutzen, kamen die Besucher gemeinsam mit hochkarätigen Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft ins Gespräch.

Unter der Moderation von Nicolas Zimmer, Staatssekretär a. D. in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung des Landes Berlin, jetziger Vorstandsvorsitzender der Technologiestiftung Berlin und Start-up-Gründer, diskutierten:

  • Cornelia Quennet-Thielen, Staatssekretärin im Bundesministerium für Bildung und Forschung
  • Prof. Dr. Dr. h.c. mult. August-Wilhelm Scheer, Co-Vorsitzender der Plattform „Digitalisierung in Bildung und Wissenschaft“
  • Prof. Dr. Matthias Scheffler, Direktor am Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft und Leiter des europäischen NOMAD Exzellenz-Projektes
  • Prof. Dr. Hans Uszkoreit, Wissenschaftlicher Direktor am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz

Der Ideenwettbewerb möchte zur Stimulierung innovativer Ideen von deutschen Nachwuchsforscherinnen und -forschern und angehenden Entrepreneuren beitragen, die eventuell auch zu Unternehmensgründungen führen könnten. Auch für 2017 erwarten die Kuratoren die Einreichung von kreativen Skizzen für neuartige Datenräume auf der Basis tatsächlicher oder perspektivisch verfügbarer Daten. Es werden dabei keine ausgereiften Businesspläne erwartet, sondern nachvollziehbare Darstellungen für ein Geschäftsmodell kreativer Datenräume.

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