Legal Tech und Legal Robots – Effizienter und schneller arbeiten mit künstlicher Intelligenz

27.2.2018

Für Dr. Jens Wagner haben virtuelle Datenräume die juristische Tätigkeit spürbar effizienter gemacht. Systeme wie Datenräume erhöhen die Geschwindigkeit bei der Bearbeitung der Mandate. „Mussten früher bei M&A-Transaktionen große Teams von Anwälten in physischen Datenräumen vor Ort Aktenordner durchblättern, sind die Dokumente heute vom eigenen Schreibtisch aus online zugänglich“, konstatiert der Münchner Rechtsanwalt. Physische Datenräume gehören weitgehend der Vergangenheit an.

Datenräume sparen Zeit und Geld

Die Digitalisierung hat im Rechtsmarkt längst begonnen
Foto: fotolia.com, Georgejmclittle

In seinem neuen Buch „Legal Tech und Legal Robots – Der Wandel im Rechtsmarkt durch neue Technologien und künstliche Intelligenz“, das erst vergangenen Monat erschienen ist, beschreibt und systematisiert er die Einsatzbereiche von Legal Tech, einschließlich künstlicher Intelligenz. Er erörtert die Auswirkungen auf Kanzleien und Rechtsabteilungen und zeigt die damit einhergehenden strategischen sowie rechtlichen Implikationen auf. Wagner geht sowohl auf die theoretischen Möglichkeiten als auch auf aktuelle Anwendungsbeispiele aus der Praxis ein. In dem Buch sind seine Kenntnisse und Erfahrungen eingeflossen, die er als Mitglied einer kanzleiinternen Arbeitsgruppe für Legal Tech sowie in Gesprächen mit Vertretern von Rechtsabteilungen, Legal-Tech-Unternehmen und der Wissenschaft gewinnen konnte.

Komplexe Legal-Tech-Landschaft greifbar und verständlich machen

Das Buch ist schnell zusammengefasst: Einleitend wird Legal Tech definiert und die Entwicklung von Legal Tech dargestellt. Außerdem werden verschiedene Möglichkeiten vorgestellt, Legal Tech zu kategorisieren, um so die gegenwärtig sehr komplexe Legal-Tech-Landschaft greifbarer und verständlicher zu machen. Im nächsten Kapitel werden die einzelnen Einsatzbereiche von Legal Tech vorgestellt und anhand von Produktbeispielen konkretisiert. In zusammengefasster Form wird sodann das Veränderungspotenzial der Legal-Tech-Produkte im Hinblick auf die juristische Tätigkeit aufgezeigt. Kapitel 3 behandelt Legal Robots, einen anhand von bestimmten Fähigkeiten definierten Teilbereich von Legal Tech, und stellt den Stand der Technik und die möglichen Einsatzbereiche dar. In zusammengefasster Form wird auch auf das spezifische Veränderungspotenzial von Legal Robots im Hinblick auf die juristische Tätigkeit eingegangen. Kapitel 4 geht auf die Auswirkungen von Legal Tech im Allgemeinen sowie auf dessen Auswirkungen für Kanzleien und Unternehmen im Besonderen ein. In Kapitel 5 werden die wesentlichen rechtlichen Implikationen überblickartig aufgeführt, die sich für Hersteller und Nutzer von Legal-Tech-Produkten ergeben.

Legal Tech und Robots für Rechtsanwälte und Lehre

Mit seinem Buch spricht er Rechtsanwälte aus Kanzleien und Unternehmen, und Dozierende und Studierende aus dem Fachbereich Rechtswissenschaft an. Dr. Jens Wagner hat seinen Tätigkeitsschwerpunkt im Aktien- und Kapitalmarktrecht. Er berät börsennotierte Gesellschaften u. a. in Fragen der Corporate Governance, bei der Vorbereitung und Durchführung von Hauptversammlungen sowie in gerichtlichen Auseinandersetzungen mit Aktionären. Er verfügt zudem über weitreichende Erfahrung in M&A und Kapitalmarkttransaktionen sowie im Bereich Private Equity. Wagner ist auch Autor zahlreicher Veröffentlichungen zum deutschen und europäischen Gesellschaftsrecht. Das Buch ist bei Springer Gabler erschienen. Es handelt sich um einen der führenden Verlage für klassische und digitale Lehr- und Fachmedien im Bereich Wirtschaft im deutschsprachigen Raum. Das Programm steht für hochwertige Inhalte und kompetenten Service rund um die Themen Management | Marketing + Sales | Finanzdienstleistungen | Controlling + Steuern. Springer Gabler greift aktuelle Fragen der Wirtschaft auf und bietet zuverlässige Lösungen für Wissenschaft und Praxis. Dabei beinhaltet das Portfolio gedruckte Bücher und eBooks, Zeitschriften, Online-Angebote und Veranstaltungen. Im Jahr 2012 ist Springer Gabler aus dem 1929 gegründeten Gabler Verlag sowie dem deutschsprachigen wirtschaftswissenschaftlichen Programm des Springer-Verlags entstanden und ist Teil von Springer Science+Business Media.

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