Künstliche Intelligenz bei Due Diligence-Prozessen

14.12.2018

Die Wirtschaftskanzlei CMS will künftig maschinenlernende Software einsetzen. Mithilfe von künstlicher Intelligenz sollen Bestimmungen und Informationen aus Verträgen und anderen Dokumenten identifiziert, analysiert und extrahiert werden. Die Software verfügt über integrierte maschinelle Lernmodelle für unterschiedliche Transaktionsbedürfnisse und ist ein Tool, welches verschiedene Bestimmungen mit einer hohen Treffsicherheit in einer großen Menge von Verträgen identifizieren kann. Ein CMS-Team aus dem Bereich Knowledge Management wird den Einsatz der Software vorbereiten und im Rahmen einer Aufbauphase das System anlernen.

Maschinenlernende Software bei M&A-Prozessen

Lega Tech ist auf dem Vormarsch
Foto: fotolia.com, phonlamaiphoto

„Wir sind davon überzeugt, dass Software aus dem Feld der künstlichen Intelligenz unsere Beratungsleistungen weiter verbessern wird. Von Kira versprechen wir uns einen besseren, schnelleren und effizienten Umgang mit großen Datenmengen sowie Due Diligence-Prozessen,“ sagt Stefan Sieling, Partner bei CMS in Deutschland und verantwortlich für das Knowledge Management der Kanzlei. „CMS ist ein führendes Unternehmen und wir freuen uns auf die Zusammenarbeit,“ so Noah Waisberg, CEO des Softwareunternehmens. Der Einsatz von Legal Tech im Allgemeinen und der Software Kira im Speziellen ist Teil der Digitalisierungsstrategie von CMS. Bereits im letzten Jahr nutzte die Kanzlei neue Software: Mit HotDocs, einem Tool zur effizienten und qualitativen Vertragserstellung, sowie dem Fremdpersonaleinsatztool (FPE), einem preisgekrönten Mandanten-Produkt zur Risikobewertung beim Einsatz von Fremdpersonal, setzt CMS in Deutschland Maßstäbe im Bereich Legal Tech. CMS plant, Kira für deutsche Dokumente zu nutzen. Die Software wird voraussichtlich bei der Transaktionsberatung zum Einsatz kommen.

Transaktionsberatung mit künstlicher Intelligenz

„Die Erkennung von typischen Regelungsgegenständen bei einer Vielzahl von Verträgen war schon immer eine Herausforderung für Großkanzleien. Mithilfe maschinenlernender Technologien können wir unseren Anwälten neue Mittel an die Hand geben, um die knappe Zeit noch intensiver für hochwertige inhaltliche Arbeit zu nutzen,“ so Dr. Frederik Leenen, Counsel und Leiter Legal Tech bei CMS in Deutschland. CMS in Deutschland berät mittelständische Unternehmen ebenso wie Großunternehmen in allen Fragen des nationalen und internationalen Wirtschaftsrechts. Mit über 600 Rechtsanwälten und Steuerberatern ist CMS in Deutschland eine der führenden Anwaltssozietäten auf dem Gebiet des Wirtschaftsrechts.

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