Ein digitaler europäischer Datenraum, vertrauenswürdig und nach europäischen Standards und Werten

5.2.2021

Endlich tut sich was auf europäischer Ebene. Eine neue Initiative namens GAIA-X will die nächste Generation der Datenraum-Infrastruktur für Europa gestalten. Ziel: Europäische Standard. Europäische Werte. Vertrauenswürdig und sicher. Und das ganze auf hochpolitischer Ebene. Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft aus Frankreich und Deutschland gemeinsam mit weiteren europäischen Partnern haben einen Vorschlag für eine sichere und vernetzte Datenraum-Infrastruktur erarbeitet, die den höchsten Ansprüchen an die digitale Souveränität und das Innovationsstreben stellt. In einem offenen und transparenten digitalen Datenraum sollen Daten und Dienste verfügbar gemacht, zusammengeführt und vertrauensvoll geteilt werden können.

Das Projekt nimmt weiter konkrete Gestalt an. Nun wird dem Deutschen Verband der Internetwirtschaft, eco, das Projektmanagement übertragen. Eine gute Entscheidung, die einer Ausschreibung vorangegangen ist. Gemeinsam mit Partnern wird also eco die sogenannte GAIA-X Federation Services in einem Projektplan übersetzen und die richtigen PS auf die Straße bringen. Zu diesem Zweck hat er ein Project Management Office (PMO) ins Leben gerufen und fünf Arbeitsbereiche benannt. Im Zentrum der ersten Spezifikationsrunde bis zum Frühjahr 2021 stehen die fünf GAIA-X Kernservices Identity & Trust, Federated Catalogue, Sovereign Data Exchange, Compliance und Federation Services Integration & Portal. In den fünf Arbeitspaketen geht es vor allem darum, die weitere Entwicklung zu unterstützen und die Interoperabilität aller Gewerke zu gewährleisten.

Das Projekt startet mit einer Phase zur Spezifizierung der Anforderungen mit dem Ziel, im April mit der Ausschreibung der einzelnen Gewerke zu starten. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert das Projekt mit rund 13,5 Millionen Euro. „Mit dem Projektstart haben wir den Grundstein dafür gelegt, das Leistungsversprechen von GAIA-X einzulösen“, sagt Andreas Weiss, Geschäftsbereichsleiter Digitale Geschäftsmodelle der eco. „Bei GAIA-X handelt es sich um ein föderatives Konzept. Dies schafft einen Raum für Selbstbestimmtheit, den wir in Deutschland und Europa sehr zu schätzen wissen.“ In diesem Sinne sollen auch die Dienste zum Föderieren (Federation Services) innerhalb des GAIA-X Ökosystems als Open Source erstellt werden. Auf dieser Grundlage können sich Benutzergruppen auch als Teil von GAIA-X selbst organisieren, sofern sie mit den entsprechenden Regeln konform gehen.

Damit Unternehmen und Geschäftsmodelle aus Europa heraus weltweit wettbewerbsfähig sein können, braucht es ein offenes digitales Datenraumsystem. Dieses wird sowohl die digitale Souveränität der Nutzer von Cloud-Dienstleistungen als auch die Skalierungsfähigkeit europäischer Cloud-Anbieter ermöglichen. Im Rahmen des Projektes GAIA-X werden die Grundlagen für den Aufbau einer vernetzten, offenen Dateninfrastruktur auf Basis europäischer Werte erarbeitet. Aus der Vernetzung dezentraler Infrastrukturdienste soll eine Dateninfrastruktur entstehen, die zu einem homogenen, nutzerfreundlichen System zusammengeführt werden, in dem Daten sicher und vertrauensvoll verfügbar gemacht und geteilt werden können.

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