Due Diligence-Datenräume werden in Frankreich Pflicht

22.9.2017

Das französische Parlament hat nun ein Gesetz vom Februar 2017 ratifiziert, dass Unternehmen ab kommenden Jahr dazu verpflichtet, einen Due Diligence Prozess aufzusetzen. Das berichten die Vereinten Nationen auf ihrer Website United Nations Global Compact (deutsch: Globaler Pakt der Vereinten Nationen).

Datenraum Vereinte Nationen Frankreich

Etwa 100 Unternehmen in den Geltungsbereich, so die Vereinten Nationen. (Foto: Lafoudre, Fotolia.com)

Due Diligence Prozesse werden über virtuelle Datenräume wie von dataroomX abgewickelt. Investoren, Zulieferer, Eigentümer oder Banken können in gesicherten digitalen Internet-Räumen (auch Cloud-Computing genannt) vertrauliche und geheime Dokumente über den betriebswirtschaftlichen Zustand einsehen. Dabei wird ihr Leseverhalten im Datenraum durch Zeitstempel und ein digitales Wasserzeichen dokumentiert.

Zu diesem Prozess gehöre die systematische Ermittlung von Auswirkungen des Unternehmens sowie ihrer Zulieferer auf betroffene Dritte. Sollten Unternehmen dieser Pflicht nicht nachkommen, so stehe Betroffenen und ihren Anwälten der Weg vor Gericht frei. Nach dem Bericht der Vereinten Nationen seien Geldstrafen bis zu 10 Mio. € möglich.

Das Gesetz gilt nur für sehr große Konzerne; momentan fallen etwa 100 Unternehmen in den Geltungsbereich, so die Vereinten Nationen. Die Pflicht zur Offenlegung des Due Diligence Prozesses gilt ab 1. Januar 2018.

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