Der globale M&A Markt in Zeiten von Corona

3.4.2021

Die globale Coronavirus-Pandemie hat und hatte erhebliche Auswirkungen auf nationale aber auch internationale Fusionen und Übernahmen. Unternehmen, Finanzinstitute und Fonds hatten vor allem zu Beginn der Krise alle Hände voll damit zu tun, sich an Veränderungen in ihren jeweiligen Märkten anzupassen und darauf zu reagieren. Als sich der neuartige Coronavirus in den ersten Monaten des Jahres 2020 weltweit verbreitete, überraschte es die Welt und viele Unternehmen waren unvorbereitet. Regierungen und Organisationen reagierten auf unterschiedliche Weise, mit unterschiedlichen Auswirkungen auf die Geschäftswelt im Allgemeinen und auf Fusionen und Übernahmen (M&A) im Speziellen. Einige Unsicherheiten bleiben bestehen, aber die mangelnde Vorbereitung zu Beginn des Jahres 2020 muss heute kein Hindernis mehr sein, wenn Unternehmen die ihnen jetzt zur Verfügung stehenden Möglichkeiten identifizieren können, um sich für den Erfolg im Jahr 2021 und darüber hinaus zu positionieren.

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Fünf M&A-Trends für 2021

1. Billionen Euro Ausgleichszahlungen

Den nationalen Regierungen geben Billionen aus, um Unternehmen und Arbeitsplätze in der Hoffnung auf eine schnelle Erholung am Leben zu erhalten. Daraus ergibt sich ein riskanter Wettlauf gegen die Zeit. Werden sich die Volkswirtschaften rechtzeitig erholen oder werden die Folgen der Pandemie eine Insolvenzwelle auslösen, welche kurzfristig die Aussicht auf eine Erholung zunichte macht?

2. Geografische Neuausrichtung

Angesichts des Tempos der Einführung neuer Technologien während der Pandemie haben sich die Kriterien für das Dealmaking erheblich verändert. Anstatt beispielsweise in London oder New York zu suchen, wird eine große Bank, die etwa ein Fintech aufkaufen möchte, zunehmend über die Grenzen Europas und Nordamerikas hinaus nach neuen Märkten suchen.

3. SPACs auf dem Vormarsch

Trotz eines deutlichen Wachstums (Anstieg um 350% gegenüber dem Vorjahr) machen Special Purpose Acquisition Companies (SPACs) immer noch nur einen kleinen Teil des gesamten M&A-Marktes aus (<1%). Ihre starke Erfolgsbilanz verstärkt jedoch den Druck auf die nationalen Regulierungsbehörden, die Regeln zu lockern und SPACs die Möglichkeit zu geben, auf ihren Märkten tätig zu werden. Da Fragen zur Due Diligence noch nicht geklärt sind, ist eine neue Welle von SPACs, die im Jahr 2021 Akquisitionsziele außerhalb Nordamerikas anstreben, eher in Märkten zu beobachten, die weniger streng reguliert sind als in Europa.

4. Post-Brexit: Wie geht es weiter mit Großbritannien?

Während das Last-Minute-Abkommen vom Dezember sicherstellt, dass der zollfreie Handel zwischen Großbritannien und EU-Staaten fortgesetzt wird, bleibt unklar, wie sich die Einigung auf Finanzdienstleistungen auswirken wird. Diese Unsicherheit wird unweigerlich zu einer gewissen Volatilität und Störung des Marktes führen.

5. Verstärkte Nutzung virtueller Datenräume

Während sich der Technologiebedarf ständig ändert, scheint der Markt für virtuelle Datenräume beständig zu wachsen. Mit ständigen Verbesserungen, die auf die Bedürfnisse des Unternehmens zugeschnitten sind, führt dies zu einer vielversprechenden Zukunft für den Datenraum-Markt.

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