10 Kriterien für ein sicheres Passwort – Die besten Tipps

Ein sicheres Passwort ist der beste Weg, sich vor Hacker-Angriffen zu schützen. Häufig fällt es schwer, sichere Passwörter für alle Konten zu erstellen und sich diese dann auch noch zu merken. „Zu den beliebtesten Passwörtern zählen immer noch das eigene Geburtsdatum, Zahlenreihen wie 12345 oder Tastenfolgen wie qwertz“, weiß der Blogger und Bachelor in Wirtschaftsinformatik Alexander von privacytutor.de. Zusammen mit seiner Freundin Lena beschäftigen sie sich mit dem Thema Privatsphäre im Internet und geben Tipps und Ratschläge. Bei den Datenräumen von dataroomX erstellt das System ein hochsicheres Passwort, sodass der Nutzer sich beim Anlegen eines Passwortes mit dem Thema sicheres Passwort nicht mehr beschäftigen muss.

Warum ist ein sicheres Passwort so wichtig?

Was vielen Nutzer nicht bewusst ist: Hacker können diese Passwörter innerhalb von nur wenigen Sekunden knacken. Sie nutzen spezielle Programme, die unzählige Buchstaben- und Zeichen-Kombinationen ausprobieren. Teilweise werden sogar ganze Wörterbücher abgeglichen. Natürlich werden dabei zunächst die logischsten und einfachsten Kombinationen ausprobiert. Ein Passwort wie 12345 wird jeder Hacker aber auch ohne Programm schnell knacken. Wird dieses Passwort dann auch noch für mehrere Konten verwendet, kann sich der Hacker seelenruhig in all Ihre Accounts einloggen. Der Schaden, den er damit verursachen kann, ist nicht abzuschätzen.

Starkes Passwort erstellen: 10 wichtige Kriterien

Sie sollten also großen Wert auf Ihre Passwörter legen. Wer unsichere Wörter oder Kombinationen nutzt, macht es Hackern viel zu leicht und riskiert einen immensen Schaden. Ist ein Passwort unsicher, ist es für Hacker oder spezielle Hacking Tools ein Leichtes, es zu knacken. Das dauert meistens nur wenige Minuten und schon haben Kriminelle Zugriff auf Ihre Daten und Ihr Nutzer-Konto. Damit Sie sich davor schützen können, benötigen Sie ein starkes Passwort. Anhand dieser 10 Kriterien können Sie schnell sichere Passwörter erstellen und sich merken.

Foto: privacytutor.de

  1. Verwenden Sie mehr als acht Zeichen
    Je weniger Zeichen ein Passwort hat, je leichter kann es geknackt werden. Sie sollten also mindestens acht Zeichen verwenden, nach Möglichkeit aber gerne auch mehr. Denn: Die Passwortlänge ist der wichtigste Faktor bei maschinellen Angriffen. Auch Programme tuen sich beim Knacken von richtig langen Passwörtern schwerer. Ein solch langes Passwort können Sie mit den meisten Passwort-Managern generieren und auch speichern.
  2. Verwenden Sie Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen
    Passwörter werden sicherer, wenn sie aus einer wilden Mischung aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen bestehen. Dabei sollten Sie Wiederholungen von zwei gleichen Zeichen nacheinander vermeiden. Je größer die Variation, je schwieriger ist Ihr Passwort zu knacken.
  3. Verwenden Sie Groß- und Kleinbuchstaben
    Eine abwechselnde Verwendung von Groß- und Kleinbuchstaben trägt ebenfalls zu einer höheren Passwortsicherheit bei. Auch dabei sollten gleiche Zeichen nacheinander vermieden werden.
  4. Kreieren Sie einen Merksatz
    Ein Passwort, das als diese Kriterien erfüllt, ist sehr schwer zu merken. Es kann also helfen, das Passwort basierend auf einem persönlichen Merksatz aufzubauen. Der Vorteil ist nicht nur, dass Sie es sich besser merken können, sondern auch dass es ziemlich sicher ist. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen solchen Merksatz zu kreieren. Sie können sich beispielsweise einen Satz ausdenken (z. B. Ich mag den Sommer den Herbst und den Frühling aber den Winter mag ich nicht) und von jedem Wort immer nur den ersten Buchstaben nutzen. Das Passwort wäre in diesem Fall ImdSdHudFadWmin. Das Passwort kann dann noch um Sonderzeichen ergänzt werden. Sie könnten beispielsweise das “und” mit dem “&” ersetzen oder das “i” mit einer “1”, weil sie sich ähneln. Wichtig ist natürlich, dass Sie die Eselsbrücke keinem verraten und für jedes Passwort eine neue erstellen.
  5. Verwenden Sie eine unlogische Zeichenreihenfolge
    Hacker und Tools, die Passwörter knacken, probieren zunächst Zeichenreihenfolgen aus, die auf irgendeiner Logik basieren. Um dieses logische Vorgehen auszuschalten, sollten Sie einfach unlogisch denken. Zufällig ausgewählte Zeichenreihenfolgen können nur sehr schwer und mit einem großen zeitlichen Aufwand geknackt werden.
  6. Nutzen Sie für jede Webseite ein eigenes Passwort
  7. Sie sollten unbedingt für jede Webseite ein eigenes Passwort verwenden. Wer überall das selbe unsichere Passwort verwendet, wird leicht zum Opfer: Gelingt es einem Hacker, das Passwort zu erlangen, hat er Zugriff auf all Ihre Konten und kann viel Schaden anrichten. Mit verschiedenen Passwörtern ist der Aufwand viel größer, in alle Konten zu gelangen.

  8. Nutzen Sie niemals voreingestellte Passwörter
    Einige Webseiten weisen neuen Nutzern ein voreingestelltes Passwort zu. Dieses sollten Sie umgehend durch ein sicheres ersetzen. Man kann nie wissen, wer schon alles Zugriff auf dieses Passwort hatte.
  9. Ändern Sie Ihr Passwort umgehend, wenn jemand Ihr Passwort kennt
    Haben Sie die Befürchtung, dass jemand Zugriff auf Ihr Passwort hat, sollten Sie es umgehend ändern. Auch wenn Sie es nur vermuten, kann es nicht schaden, auf Nummer sicher zu gehen. Sie sollten dann am besten all Ihre Passwörter ändern und Betrügern keine Chance lassen.
  10. Seien Sie vorsichtig bei der Aufbewahrung Ihrer Passwörter
    Passwörter sollten immer sicher aufbewahrt werden. Passwortlisten oder Klebezettel auf dem Bildschirm sind kein sicherer Weg, Passwörter aufzubewahren. Experten raten dazu, Passwörter überhaupt nirgendwo zu notieren, sondern sie sich einfach zu merken. Wer seine Passwörter dennoch irgendwo festhalten möchte, sollte sie nach Möglichkeit in einem Safe oder einem abgeschlossenen Raum platzieren.
  11. Verwenden Sie eine Passwort-Management-Software
    Wer sich ziemlich viele Passwörter merken muss und diese auch noch sicher und schwer zu knacken sind, hat einen großen Denksport vor sich. Einfacher ist es, wenn Sie einen Passwort-Manager benutzen. Aktuell machen das nur sehr wenige: Nur rund 10% der Deutschen eine Software zum Verwalten seiner Passwörter. Dort können Sie all Ihre Passwörter sicher aufbewahren. Viele Programme haben auch die Funktion, die Passwörter auf Ihre Sicherheit zu überprüfen. Rutscht doch einmal ein unsicheres Passwort dazwischen, macht der Passwort-Manager Sie darauf aufmerksam und Sie können es ändern, bevor etwas passiert.

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